Endlich Außenseiter – Worauf es gegen Dortmund ankommt

Im Sommer 2010 begann im deutschen Fußball eine neue Zeitrechnung. Borussia Dortmund trat zurück auf die Landkarte und ist seitdem über einen Zeitraum von inzwischen vier Jahren die einzige deutsche Mannschaft auf Augenhöhe mit dem FC Bayern. 2 Mal wurden die Borussen seit der Saison 2010/2011 Meister, 2 Mal der FC Bayern. Beide gewannen je einmal den DFB-Pokal. Das einzige was die Münchener ihrem Konkurrenten aus dem Westen voraus haben, ist der Champions League-Triumph 2013. Ausgerechnet im direkten Duell. 11 Duelle gab es seit 2010 in Bundesliga, Champions League und Pokal zwischen diesen beiden Mannschaften. 6 Mal gewann Dortmund. 3 Mal gewann der FC Bayern. 2 Mal blieb es bei einem Unentschieden.

Real Madrid hat es unter Carlo Ancelotti im Champions League-Halbfinale geschafft für eineinhalb Spiele die perfekte Gegenthese zum Spiel des FC Bayern zu entwickeln. Jürgen Klopp und der BVB sind seit nunmehr vier Jahren diese perfekte Gegenthese. Selbst wenn Bayern inzwischen drei Mal gegen den BVB gewann und dabei mit dem Champions League-Finale 2013 eindeutig das wichtigste Spiel für sich entschied – es gab für die Münchener keine klaren Siege gegen den BVB. Klare Siege gab es wenn, dann für die Klopp-Elf. Beim 5:2 im Pokalfinale 2012 oder beim 3:0 am 30. Spieltag dieser Saison. Selbst der 3:0-Hinspielerfolg der Guardiola-Elf am 13. Spieltag war nicht so klar wie es das Ergebnis aussagte. Das Spiel war bis zum 1:0 durch Götze in der 66. Minute ausgeglichen. Dortmund hatte sogar die etwas besseren Chancen, obwohl Klopp seine Mannschaft nach den Verletzungen von Hummels, Subotic und Schmelzer komplett umbauen musste. Das Rückspiel in München war eindeutiger. 3:0 für die Schwarz-Gelben nach teilweise absurd einfachen Kontern.

Nach den Eindrücken der letzten Wochen heißt der Favorit für das DFB-Pokalfinale Dortmund. Es wäre eine erneut herausragende Leistung dieser großen Münchener Mannschaft, wenn sie gegen den Trend der jüngeren Vergangenheit den Pokalsieg verteidigen und damit wohl auch einen großen Teil der eigenen Fans überraschen könnte. Zum ersten Mal in der geht der Rekordmeister als leichter Außenseiter in ein DFB-Pokalfinale. Zumal nach dem Ausfall von Thiago und den Verletzungen von Ribéry, Schweinsteiger und wohl auch Mandzukic. Der FC Bayern steht vor einem ganz großen oder einem ganz schlimmen Abend. Platz für Grautöne gibt es Samstag-Abend so gut wie keine. Das wissen die Spieler, das weiß der Verein. Das macht die Ausgangslage vor dem Spiel so angespannt und erdrückend. Für einen großen Pokalabend braucht es eine enorme Energieleistung, einen klugen Plan und wahrscheinlich auch etwas Glück.

Worauf es gegen Dortmund ankommt: 

1. Das Pressing aushebeln

Ballgewinne und Ballrückeroberungen des BVB beim 3:0-Sieg in München.

Ballgewinne und Ballrückeroberungen des BVB beim 3:0-Sieg in München.

Dortmunds Pressing zählt sicherlich zum Besten, was es in Europa in dieser Kategorie zu sehen gibt. Auffällig ist dabei, dass es umso besser wird, je früher die Borussen aus der Champions League ausscheiden. So ist sowohl die Rückrunde der Saison 2011/2012 und die Phase nach dem Ausscheiden gegen Real Madrid in diesem Jahr zu nennen. Gleich geblieben ist über die Jahre die hohe Laufbereitschaft und die extreme Laufintensität der Dortmunder gerade im Spiel gegen den Ball. Etwas angepasst hat Klopp seine formative Ausrichtung. Noch im Vorjahr – zum Beispiel beim 1:0-Erfolg der Bayern im DFB-Pokalfinale presste Dortmund eher in einem 4-5-1. In den Duellen dieser Saison war es dann eher ein 4-4-1-1, das situativ auch zu einem 4-3-3 wurde. Dortmund gelingt es so, wenn das Pressing gut ausgeführt wird,einen Großteil der Ballzirkulation der Münchener, die ansonsten meist erst an der Mittellinie beginnt, 20-30 Meter nach hinten zu verschieben. Beim 0:3 in München vor einigen Wochen spielten die Bayern 180 Pässe im eigenen defensiven Drittel. Im Champions League-Finale des Vorjahrs und auch im Bundesliga-Hinspiel dieser Saison waren es nur zwischen 130 und 140. Zum Vergleich: Am Wochenende gegen den VfB Stuttgart waren es 60. Dortmund gewann beim 3:0 in München insgesamt fast 80 Mal den Ball von einem Münchener. Allein diese Kennzahlen zeigt wie sehr es den Dortmunder gelingt Bayerns Spiel zu verschieben und zu verändern. Umso aufwändiger es für Bayern wird den Ball in gefährliche Räume rund um den Strafraum zu tragen, umso stärker Offensivspieler wie Robben oder Müller beginnen sich zurückfallen zu lassen, um das Aufbauspiel zu unterstützen, desto ineffektiver wird das Münchener Spiel.

Auffällig ist, dass Bayern in allen drei Siegen gegen den BVB in den zurückliegenden vier Jahren ein oder mehrere Mittel gefunden hat, um dem Dortmunder Pressing zumindest für bestimmte Phasen den Zahn zu ziehen. Beim 1:0-Sieg im Pokal im Vorjahr ließ Heynckes gerade zu Beginn hohe weite Diagonalbälle, insbesondere von Dante spielen. Mandzukic rückte dabei als guter Kopfballspieler weit auf den Flügel, um als Zielspieler für den hohen Ball zu agieren. Lahm, der in diesen Situationen bei Ballbesitz Dante mehrfach wie ein Flügelstürmer aufrückte und das komplette Pressingsystem so aus der Balance brachte und Müller überlagerten zudem die rechte Seite und versuchten die langen Diagonalbälle zu verwerten. Auch wenn das nicht direkt zu einem Torerfolg führte, war Dortmund dadurch immerhin gezwungen immer wieder die gewohnte Pressingformation zu verlassen, was den Bayern im Verlauf des Spiels mehr Freiheiten im Spielaufbau ermöglichte.

Im Champions League-Finale war es vor allem Bastian Schweinsteiger, der im Verlauf des Spiels immer stärker als abkippender 6er agierte, sich weit in die Abwehrreihe zurückfallen ließ und mit großer Gelassenheit und sehr präzisem Spiel das mit zunehmender Spieldauer nachlassende Pressing aushebelte.

Auch Guardiola hatte sich beim 3:0-Sieg in Dortmund etwas besonderes überlegt und brachte überraschend Javi Martínez als 8er, beziehungsweise 10er. Er sollte damit erstens noch früher ins Gegenpressing gehen können und zweitens bei langen Bällen als zusätzliche Anspielstation um den Strafraum agieren. Der Plan ging nicht zu 100 Prozent auf, denn Bayern übernahm erst das Kommando als Guardiola mit Götze und Thiago gegen die ersatzgeschwächt und müden Dortmunder nachlegen konnte. Matthias Sammer hat es vor dem DFB-Pokalfinale richtig gesagt. Es geht um Kleinigkeiten, die in einem solchen Finale entscheiden. Ein guter Plan gegen das Dortmunder Pressing, um die eigene Spielphilosophie mit Ballbesitz und fluidem Positionsspiel in der gegnerischen Hälfte überhaupt erst zu ermöglichen, zählt am Samstag mit Sicherheit dazu. Guardiola sollte hier etwas besonderes vielleicht auch überraschendes vorbereiten.

2. Das Umschaltspiel unterbinden

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Die Stärke von Borussia Dortmund in den vergangenen vier Jahren hängt auch damit zusammen, dass Sie nicht nur Spieler kaufen, die gut sind, sondern immer wieder Spieler verpflichten, die auch ins System passen. Die Kombination aus Robert Lewandowski (spielgestaltender Torjäger), Marco Reus (dynamischer Torjäger), Henrikh Mkhitaryan (technisch starker Spielgestalter) und Pierre-Emerick Aubameyang (schneller Angreifer) hat Klopp extrem passendes Spielermaterial nach Dortmund geholt, um seinen Fußball umzusetzen. Lewandowski ist mit Ball am Fuß, dem Rücken zum Tor und den links und rechts durchstartenden Flügelspielern ein nicht zu verteidigender Spieler. Die Aufgabe des FC Bayern ist es genau diesen Moment, der entscheidend für Dortmunds Spiel ist, zu unterbinden oder mindestens deutlich zu erschweren. Das gelingt am Besten bevor der Pass nach einem Ballverlust in die Spitze gespielt wird. Bayerns Ballbesitzspiel ist in einem solchen Spiel nur dann wertvoll, wenn der Ball nicht unkontrolliert verloren geht, oder das Gegenpressing funktioniert. Sahin, Jojic oder Kirch sind nicht Luka Modric, trotzdem sollte die Erinnerung an den Auftritt des Kroaten in den Champions League-Halbfinals eine Warnung für den FC Bayern sein. Er war es, der den kritischen Moment des Umschaltspiels gerade im Rückspiel dominierte und so gut wie keine Fehler machte, beziehungsweise nicht ausreichend zu Fehlern gezwungen wurde. 

Vergleich Ballrückeroberungen CL-Finale 2013 und BL-Rückspiel 2014

Vergleich Ballrückeroberungen CL-Finale 2013 und BL-Rückspiel 2014

Guardiola kehrte in den letzten Wochen zurück zur Kombination Schweinsteiger/Martínez auf der Doppelsechs. Schweinsteigers Einsatz ist auf Grund einer Knieverletzung wohl ausgeschlossen. Eine Kombination Lahm/Martínez oder Kroos/Martínez ist wahrscheinlich. Was Martínez Präsenz im Zentrum mit Dortmunds Umschaltspiel anstellen kann, zeigt die Vergangenheit. Mit ihm in der Startelf auf der Doppelsechs verloren die Münchener bisher jedenfalls nicht gegen die Borussen. Sein Einfluss auf die Anzahl der frühen Ballrückeroberungen ist immens. Ich hoffe, das Guardiola seinen Wert gerade für dieses DFB-Pokalfinale erkennt und Martínez von Beginn an auf einer der Positionen im Mittelfeldzentrum einsetzt. Das allein wird den Kampf um das Umschaltmoment nicht entscheiden, aber Martínez kann ein wesentlicher Faktor sein.

3. Manuel Neuer

Ich vertrete eindeutig die These, dass große, spielerisch ausgeglichene Finals nicht ohne einen großen Torwart gewonnen werden können. Das galt für Peter Schmeichel 1999, genau wie für Oliver Kahn 2001, Peter Cech 2012 oder Manuel Neuer 2013. Neuer fehlte bis zum Champions League-Finale 2013 der letzte zählbare Nachweis, dass er in ganz großen Spielen, der ganz große Torwart sein kann, der seine Mannschaft in bestimmten Phasen im Spiel hält und sie damit erst in die Möglichkeit versetzt siegreich zu sein. Neuer war dieser Torwart in den ersten 20 Minuten des Champions League-Finals 2013. Und er war dieser Torwart übrigens auch im DFB-Pokalfinale wenige Tage später, als er in einer heißen Schlussphase mehrfach glänzend gegen anrennende Stuttgarter parierte. Ich erwarte alles, aber sicher keinen Durchmarsch der Bayern in diesem Finale. Sehr viel wird davon abhängen, wer das erste Tor schießt und seinen Matchplan damit den größten denkbaren Gefallen tut. Es ist kein Zufall, dass es seit 2010 in den direkten Duellen keiner Mannschaft gelang einen Rückstand in einen Sieg umzuwandeln. Es braucht am Samstag-Abend einen großen Torwart, wenn der Rekordmeister seine Siegchance wahren will.

Auf gehts.

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32 Antworten zu Endlich Außenseiter – Worauf es gegen Dortmund ankommt

  1. Ruud G schreibt:

    Wenn Schweinsteiger fehlt, wär das doch ein Vorteil für die Bayern. Gegen Dortmund sieht der doch kein Land.

  2. bootsmann schreibt:

    Ich bin – wie so oft – verblüfft und begeistert zugleich über die klaren Thesen und Argumentationsketten. Ähnliches würde ich mir doch auch in den „klassischen Sportmedien“ wünschen…
    Ganz abgesehen davon bin ich hin und her gerissen bei den Überlegungen, ob ich Martinez/Lahm oder Martinez/Kroos den Vorzug gäbe. Ich befürchte, dass wir Herrn Lahm auf seiner rechten Seite dringender brauchen als im Mittelfeld. Wie seht ihr das?

    • Bazi78 schreibt:

      Vielleicht überrascht uns Guardiola auch mit Martinez,Kroos und Hojbjerg im Zentrum.Möglich ist auch Lahm,Martinez und Kroos.Aber wahrscheinlich kommt es zu dieser Aufstellung:

      Neuer-Lahm,Boateng,Dante,Alaba-Martinez,Kroos-Robben,Müller,Götze-Mandzukic

      • DS schreibt:

        Kann ich mir auch vorstellen. Nach den Ausfällen gibt es ohnehin nicht viele Möglichkeiten und diese Version wurde so in etwa auch in den letzten Spielen verwendet, wenn auch gegen Real nur als Plan B. Außerdem ist es mit den Ausnahmen Götze und Kroos diejenige der letzten Saison und damit war man nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen Dortmund im CL Finale auch überlegen.

  3. DerTobi schreibt:

    Wenn du es nicht wärst würde ich schon sagen, da bringt sich einer in Stellung. Den Gegner stark reden damit man egal wie es ausgeht mit erhobenem Haupt vom Platz gehen kann.

    Am Ende wird es nicht auf die Taktik ankommen sondern nur darauf, ob die Bayern aus ihrer Lethargie entweichen können.
    Wer am WE gewinnt entscheidet nicht der BVB sondern nur die Bayern.

    • Ralph schreibt:

      „Hochmut kommt vor dem Fall!“ – und wer glaubt der BVB könne nicht auch Fußball spielen und hat auch spielentscheidende, überragende Spielerpersönlichkeiten, ist ein realitätsfremder Narr! Der BVB ist nicht Real, aber ein durchaus ernstzunehmender Gegner!

  4. DasDing schreibt:

    Zunächst mal auch von mir ein Lob für diese detaillierte und aussagekräftige Vorschau – die Artikel hier sind nach wie vor mit die Besten im Netz zum Thema FC Bayern, auch wenn ich mit ihren Thesen meist nicht zu 100% übereinstimme. Die Berichterstattung bei den großen Zeitungen ist meist zu oberflächlich, während man sich bei Spielverlagerung (trotz natürlich hoher Qualität) teilweise ein wenig zu sehr in taktischem Kleinklein verliert. Hier hingegen finden sich sowohl fundierte Gesamtüberblicke als auch klar formulierte Thesen.

    Bei den Punkten „Gegenpressing“, „Umschaltspiel“ und „Neuer“ kann ich voll zustimmen (dazu gleich mehr), das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Kontrahenten sehe ich jedoch etwas anders: Bayern ist hier zwar kein Favorit, aber auch kein Außenseiter. Der deutliche, auch qualitatve Überschuss im Kader des FCB besteht nach wie vor, und potentiell kann man das auch effektiv auf dem Platz umsetzen. Nur in den letzten Wochen hat dies leider nicht mehr funktioniert. Auch würde ich das 3:0 der Bayern im Hinspiel als deutlich Gewichtiger einschätzen als das 3:0 der Dortmunder im Rückspiel. Letzteres fand de facto nicht mehr unter Wettkampfbedingungen statt, während bei Ersterem beide Teams noch Meisterschaftschancen hatten. Das Ergebnis war wohl in beiden Fällen etwas deutlicher, als man es vom Spielverlauf her erwarten konnte (ebenso beim Pokalfinale 2012). Im Feruar 2013 hatte man das Spiel hingegen klar dominiert, aber lediglich mit 1:0 gewonnen.

    Das Umschaltspiel der Dortmunder in den Griff zu bekommen dürfte wohl die größte Herausforderung werden, zuletzt hatte man in diesem Bereich gegen mehrere Teams große Probleme. Auch das Gegenpressing ist natürlich ein Faktor, aber in Anbetracht des FCB-Spielermaterials potentiell leichter in den Griff zu bekommen.
    Ich würde auch sagen, dass Martinez im Mittelfeld unverzichtbar ist, gerade durch seine Fähigkeit zur Antizipation von Umschaltbewegungen, durch welche er den Dortmundern im letzten Jahr und z.T. auch im Hinspiel große Probleme bereiten konnte. Hoffentlich kann Martinez schnell und effektiv in den Mittelfeldverbund integriert werden, denn wenn man im Umschaltspiel ähnlich schwach auftritt wie gegen Real wird das Ergebnis wohl auch nicht viel besser ausfallen.

    Zudem steht man natürlich auch wieder vor dem Problem, selbst Torgefahr zu erzeugen, was gegen defensiv gut gestaffelte Gegner zuletzt praktisch nie gelang. Wie man das so schnell lösen soll ist leider eine schwer zu beantwortende Frage, vor Allem da man immer noch nicht ausschließen kann, dass es nicht doch eine systembedingte Schwäche ist. Allgemein hat man sich gegen die Dortmunder mit der flexiblen strategischen Ausrichtung des letzten Jahres leichter getan (wenn man die 3 bisherigen Saisonspiele mit letztem Jahr vergleicht). In diesem Jahr spielt man von der Ausrichtung her einheitlicher (hoher Ballbesitz + Risiko-Gegenpressing um fast jeden Preis), wodurch man bestimmte Stärken besser betonen kann, aber zweifellos auch ausrechenbarer wird. Ich hoffe, dass Pep diesmal geeignete Lösungen einfallen, damit das Team nicht wieder so hilflos wirkt wie gegen Real.

    Wie sieht eigentlich die „Gegenseite“ dieses Spiel? gibts einen ähnlichen dortmunder Blog, in welchem ausführlich berichtet wird? Wäre mal interessant zu erfahren, wie dort die aktuelle Stärke des FC Bayern eingeschätzt wird.

    • bootsmann schreibt:

      Schau‘ mal, ob Dir „Gib mich die Kirsche“ taugt.

      • DasDing schreibt:

        Danke für den Tipp, da gibts tatsächlich einen aufschlussreichen Artikel. Das Niveau ist angemessen, primitive Pöbeleien wie man sie von „Reviersport“ und ähnlichen Schmierblättern kennt kommen nicht vor.

        Was also denkt die andere Seite?
        Der Formknick bei den Bayern ist natürlich nicht verborgen geblieben, auch wird das Ganze in Zusammenhang mit der Meisterschaft gebracht. Einen klaren Favoriten sieht der Kommentator nicht, man geht davon aus, dass „sich Dortmunds Form und Bayerns Klasse momentan egalisieren“. Das bewährte Konzept aus dem Ligarüsckspiel wird auch fürs Cupfinale als potentiell erfolgversprechend gesehen, wobei der Respekt vor Martinez (als Mitelfeldspieler) allerdings gehörig zu sein scheint. Ebenso wie Javi im Defensivbereich wird Ribery in der Offensive als potentielle Bedrohung wahrgenommen, während Robben als kontrollierbar eingestuft wird (zumindest ohne Rib als Partner). Durchaus überaschend nach Robbens starken Leistungen in den letzten Partien, der Autor vertraut hier auf das Duo Schmelzer/Großkreutz.

        Letztlich wird auf die unterschiedliche Gewichtung des Spiels in beiden Vereinen gesetzt, um zu begründen, weshalb Dortmund am Ende des Tages die besseren Chancen hat. So habe Bayern die Niederlage gegen Madrid „als Demütigung empfunden“, trauere der CL noch immer nach und sähe den Pokal eher als Trostpreis, während das Ganze für Dortmund das Spiel der Spiele sei.

        An dieser Einschätzung könnte mMn durchaus etwas dran sein, wobei Guardiola und Sammer mit super, super Motivationsmanagement der Mannschaft vielleicht auch verklickern könnten, dass man nach der Niederlage gegen Madrid auch auf im Pokal auf Wiedergutmachung brennen darf. Interessant ist, die Formulierung „als Demütigung empfunden“ anstatt einfach „Demütigung“. War es von außen betrachtet denn keine? Ich denke doch, denn zumindest das Rückspiel war wirklich ein Debakel 😦 …

  5. boonlight schreibt:

    Laut Medien fallen nun also Schweinsteiger und Mandzukic auf.
    Damit stellt sich die Mannschaft nun fast schon von selbst auf. Ich sehe aktuell 2 Varianten wie Pep aufstellt.

    Variante A

    —————-Neuer—————-
    Lahm–Boateng—Dante–Alaba
    ——–Martinez–Kroos———–
    Müller——-Götze——-Robben
    ————–Pizarro—————–
    Anmerkung: Er könnte hier Robben auch auf rechts stellen, Müller in die Mitte und Götze auf links.

    Variante B

    —————-Neuer—————-
    Rafinha–Boateng—Dante–Alaba
    ——–Martinez–Lahm———–
    Robben——Kroos——-Götze
    ————–Müller—————–

    Anmerkung: Auch hier könnte er die offensive noch etwas anpassen.

    Welche Variante würdet Ihr bevorzugen? Mich würde es positiv überaschen, wenn Pep Hojberg in der Startelf bringt. Aber sein Engaement gegen Stuttgart war sehr bemerkenswert.
    Am liebsten würde ichw ahrscheinlich Variante A sehen wollen, da Lahm glaube ich gegen Dortmund die bessere Antizipation hat im Umschaltspiel. Wenn er Martinez nicht als Balleroberungsmaschine ins defensive Mittelfeld stellt, dann seh ich schwarz.

    • Rainer schreibt:

      Ich würde definitiv B bevorzugen. Götze, Müller und Robben können dabei auch gerne situationsbedingt rotieren. Bei langen Bällen aus der Abwehr ist mir Müller am liebsten, um zweite Bälle zu erwirken. Højbjerg würde ich auch als RV überlegen, falls er die Schnelligkeit mitbringt.

      Lahm auf der 10 statt Kroos fände ich auch eine interessante Überlegung, da wir bei der Variante B eine sehr offensive Gruppe und eine sehr defensive Gruppe haben. In der Line Martínez – Kroos – Lahm, könnten Lahm und Martínez dem guten Toni ein bisschen den Weg vorgeben.

      Variante B ist aber am wahrscheinlichsten und gerade deshalb sehr unwahrscheinlich… 😉 Bin gespannt die Vorfreude steigt!

    • Bazi78 schreibt:

      Guardiola hat eben auf der PK be­stä­ti­gt das Schweinsteiger und Mandzukic nicht im Kader stehen.Basti wegen seiner Verletzung und Mandzukic wohl aus disziplinarischen Gründen…

    • Ralph schreibt:

      Plan B! Durch Lahm hinten und Kroos in der Mitte werden die Bälle besser und mit mehr Übersicht verteilt = ich erziehle bei Ballbesitz mehr Druck!

    • Thomas schreibt:

      Ich bin für Variante A. Lahm hinten als Absicherung (weil er besser verteidigt als Rafinha) und Kroos im Mittelfeld, wo er präzise Pässe spielen soll in die Schnittstellen — für Robben und Müller. Die 9 mit Claudio Pizarro würde ich allerdings erst in der 60. Minute einwechseln.

  6. Effenberg schreibt:

    Selbst wenn Schweinsteiger jetzt noch irgendwie fit gemacht wird, er ist nicht bei 100 %. Wir sollten mir Martinez u Lahm als DM beginnen. Die Mannschaft ist, trotz aller Ausfälle, immer noch absolute Weltklasse auf jeder Position. Wir dürfen uns bloß nicht wieder auskontern lassen, das wäre echt lächerlich, denn damit rechnet ja schon im Vorfeld ganz Fußball-Deutschland. Nur nicht ins offene Messer rennen.

  7. hauptsachefussball schreibt:

    …Alles richtig. Super-Analyse. Top, Top, Top-Text. Paar ergänzende Anmerkungen. CL: Der BVB hätte Real Madrid im Rückspiel definitiv höher als mit 2-0 besiegt und die Madrilenen somit rausgekegelt, wenn der einzige weiße Spieler in „Normalform“, Luka Modric, gerade auch defensiv nicht so intelligent und aufopferungsvoll für sein Team gekämpft hätte. Und die Borussen in Madrid nicht mit 0-3 so beeindruckend negatib vorgelegt, also im VF nicht einen fast ebenso rabenschwarzen Tag erwischt hätten wie der FCB dann im HF zuhause. Zu Real: Madrid ist zwar bisschen stärker als in 2013 (wg. Bale/Ancelotti), aber v..a nur deswegen, weil wie Philipp Lahm es heute in der „SZ“ ja bestätigt, jeder aus dem weißweißen Team analog zum FCB 13 den CL-Titel in dieser Saison auch unbedingt will, will, will. Teamgeist. Wille. Elektrisierte Fans. Decima, Alter! Glaube und Teamgeist bei RM versetzen Berge. In der Liga nimmt man, wie Bayern, Rückschläge in Kauf, schenkt, anders als der FCB, für die CL-Krone sogar. noch heftiger, den Meistertitel ab. (Wow, oder? FCB: nicht Meister werden dürfen wir ja auf keinen Fall, die CL-Krone ist für Bayern aber nur alle fünf bis zehn Jahre Pflicht. Ja, so argumentieren viele. Pff. haben wir die CL doch auch grade erst gewonnen. Wembley kommt mir immer noch wie gestern vor. War drin, Aber Real tickt anders als wir.). Nochmal „Wow.“!Eine derartige Strategie – Meisterschaft abschenken („Ehrlichster Titel“, KHR etc pp) hättest du in München nie und nimmer durchsetzen können, und der mediale Aufschrei war ja jetzt schon, wie Lahm in der „SZ“ richtig konstatiert, in den letzten Wochen extrem verzerrt und extrem negativ – und das mit der frühesten Meisterschaft aller Zeiten und allen dazugehörigen 1000 Rekorden im Rücken. Zurück zu Real: Ob es für Atletico reicht? Interessante Frage, we shall see. Ich glaube, nicht ganz. Atletico ist, mehr noch als Real, die Mannschaft dieser Saison. Aber wer ist die MANNSCHAFT DER SAISON hierzulande? Bayern – BVB? Kommt auf den Blickwinkel an, auf die Zeitphase der Saison, die wir betrachten…Im morgigen Final-Falle gilt wohl, wie so oft: wer es mehr will, wer mehr dran glaubt, wer mehr investiert, läuft, aber auch welches Team taktisch flexibler und situativer/intelligenter entscheidende Spielsituationen auf dem Platz „zeitnah“ umsetzt – der holt das Ding. Also Remis nach 120 Minuten? …hm…Schweinsteiger kann nicht? Wäre nachteilig. Aber er ist zu ersetzen. So oder so, es wird hoch interessant. Das Geschwätz von Tagesform hin oder Her (nun gut, jeder der gekickt hat weiß: die gibt es wirklich…ein wenig…) glaube ich diesmal weder an Bayern noch an Dortmund.Und um etwas bestimmtes, in meinem part als das „Bayern-affine“ Drittel von Hauptsache Fussball, hier ganz deutlich mal zu sagen: Für mich (*1961) als Bayern-Fan seit 1966/67 war 2013/14 eine Klasse-Saison. Eine tolle Saison. Hammer-Spiele. Chapeau, Lahm & Co. Genau, auch deswegen, weil die absolut überirdische season 2012/13 auch 50 Jahre rückblickend (ein Wort: Triple) so schnell eh nicht zu toppen ist – und auch in nächster und mittlerer Zukunft nicht zu schlagen sein wird. Zählt mal die Titel von April 2013 bis Ende März 2014, auf wie viele kommt ihr da? In nur 11 Monaten? Sieben, jawohl, ganz genau. Darum denle ich heute, spätestens heute, eigentlich schon seit Wembley 2013, vermehrt strategisch: Für mich kommt es jetzt nämlich darauf an, was das Team (und damit meine ich die sportiv Handelnden des Vereins zur Gänze) in den nächsten zwei, drei Jahren aus unserenm Niveau und unserem Kader (+ den noch kommenden) macht. In der Zeitspanne, in der dann nämlich Spielergrößen wie Ribéry, Robben, Schweini und andere den finalen Abflug machen werden, entweder physisch und oder. Anmerkung: F. Ribéry nervt. Gewaltig. FR krittelt ja jetzt schon wieder am Trainer rum; und wenn dies klein gebliebene Kind im Manne keinen teamleading Papa-Ersatz wie Vati Heynckes hat, dann ist es gleich wieder notorisch unzufrieden, wenns mal nicht hundertzehnprozentig läuft. Unglaublich. Soll mal erwachsen werden. Lauf doch selbst, Franck, lauf mal so viel wie Lewa oder andere beim BVB, wenn´s gegen Bayern oder Real geht! Sei erwachsen, endlich! Denn wenn du so drauf bist, Alter: Merde. Fuck you. Lass deine kindlich-negativen vibes bitte woanders raus, zerstör doch lieber wieder das französische WM-Team statt die jetzt schon super-Saisonbilanz des FC Bayern München 2014. Guck dir Arjen an, der hat was gelernt aus den letzten Jahren – und wie der zurückgekommen ist nach dem Finale dahoam! Leiste erst mal was, Franck, wenn es schlecht läuft. War übrigens nicht so dolle in Wmbley letztes Jahr, deine Leistung, um das hier aml zusagen, Weltfussballer, haha. Im CL-Finale 2013 war mindestens deine erste Halbzeit mehr als unterirdisch, und andere mussten in diesem Spiel für dich die heissen Eisen aus dem Feuer holen, Assist auf AR zum 2-1 hin oder her, Assist auf Assist zum 1-0..okay. War ganz passabel, Franck. Mehr aber auch nicht… 🙂 – Frage an euch: Wer glaubt ihr, geht zur kommenden oder übernächsten Saison vom FCB tatsächlich weg, aus welchen Gründen auch immer? Wer kommt (noch?) Meine unbedingte Hoffung: Thomas Müller muss bleiben. Und Dave. Und Holger. Und Lahm muss noch drei Jahre Minimum dranhängen. Der ist solange auch noch topfit (Das Yoga macht´s halt). Aber Müller: Er ist, wird der zentrale indentifikatorische Spieler der nächsten zwei, drei bis fünf, sechs Jahre. Mindestens. Und morgen? Ich kuck zuhause. Ich habe Bayern-Werder 2010 mit meinem damals neunjährigen Sohn in berlin verfolgt, Hammer. Für morgen sage ich ein, äh, Elfmeterschießen voraus. Wer das gewinnt? Keine Ahnung, es gibt ja weder für die eine noch die andere Mannschaft einen so genannten „Fluch“ (an den ich übrigens durchaus a bisserl glaube, aber das ist wieder ein anderes Thema..) Gruß nach München, Andreas Bach, Hauptsache Fussball, Köln

    • DasDing schreibt:

      Bei Müller kann man wohl davon ausgehen, dass er bleibt – er ist ein einzigartiger Spielertyp, den mit Sicherheit niemand loswerden möchte. Dass er selbst ab und an mal einen Wechsel ins Ausland ins Spiel bringt ist wohl normal in seiner Position, zumindest gab es das auch 2012 schon. Martinez hat sich glücklicherweise zum FC Bayern bekannt, Lahm wird seine Karriere 100%ig in München beenden (oder mit 35 nach Katar wechseln, das wäre dann 2019).
      Kroos und Mandzukic könnten den Verein jedoch möglicherweise verlassen – wenn man für die beiden ordentliche Summen bekommt, wäre das mMn aber nicht ganz so tragisch.

      Noch ein paar Anmerkungen:
      1. Dass Dortmund gegen Real „fast gewonnen“ hätte halte ich für einen Mythos, der die BVB-typische Eigenart widerspiegelt, solche Spiele fast immer zu klammheimlichen Siegen zu erklären. Die Leistung im Hinspiel lag im Vergleich mit dem Rest der Saison sowohl auf dortmunder als auch auf madrider Seite im Normalbereich, das 3:0 ging so in Ordnung. Von einem „schwarzen Tag“ der Dortmunder kann keine Rede sein. Das Rückspiel hat Madrid offenbar zu leicht genommen, die Dynamik, welche sich nach einer frühen Führung (oder einem gehaltenen Elmeter) entwickeln kann, wurde unterschätzt. Hier muss man aber auch anmerken: Ein 3:0 hätte nicht zu einem dortmunder Sieg geführt, sondern zu einer Verlängerung mit tendenziellem Vorteil Real (hätten sie ein Tor geschossen, hätte Dortmund zwei machen müssen). Es gab in diesem Spiel keinen heimlichen Sieger BVB, es gab einen echten Sieger, und der hieß Real.

      2. Dass man bei Bayern die Meisterschaft so konsequent verfolgt hat, dürfte auch mit 2012 zusammenhängen – damals hat man alles auf die CL gesetzt und stand am Ende mit gar nichts dar. Deshalb sichert man sich jetzt ab, statt nur auf die unberechenbaren Pokalwettbewerbe zu setzen. Und nach der nächsten gewonnenen Meisterschaft wird man nach den Lehren dieser Saison (hoffentlich) weiter Vollgas geben…

      3. Den Ribery-Rant halte ich für unangemessen, Rib hat eine Menge wirklich großer Spiele für den FCB gezeigt, was man respektieren sollte. Wenn er nicht in Form ist oder sich „unwohl“ fühlt, muss man ihn halt draußen lassen. Dass dies gegen Real nicht passiert ist, kann man dem Spieler nicht anlasten.

  8. Thomas schreibt:

    Mario Mandzukic und Bastian Schweinsteiger sind nicht nach Berlin geflogen, meldet das Radio. Wenn auch Ribery wegen Rückenproblemen fehlt, dann tritt ein ersatzgeschwächtes Bayern an 😦 Wir sollten die Daumen drücken, wir können ja auch mal glücklich gewinnen!

    So ein „dreckiges 1:0“ (Foulelfmeter) wäre mal was Neues!

    • Bazi78 schreibt:

      @ Thomas
      Wer soll denn für Pizarro spielen? Bei Aufstellung A sind doch schon alle MF-Spieler dabei.Lahm muß ja als RV spielen.Vielleicht Hojbjerg?

  9. Uli schreibt:

    Ich bin einigermaßen entsetzt, dass in einem der wichtigsten Spiele der Saison Mario Mandzukic aus scheinbar disziplinarischen Gründen nicht im Kader steht. Klar wird Guardiola seine Gründe haben, aber für mich ist das wirklich ein starkes Stück. Nicht nur macht es das Spiel gegen den BVB nicht gaerde leichter, für mich stehen die Zeichen jetzt endgültig auf Trennung im Sommer. Wieder einmal hätten wir damit wir einen Top-Stürmer vergrätzt, der für den Erfolg der Mannschaft in den letzten Jahren maßgeblich war. Was wenn Lewandowski erstmal 2-3 Monate braucht, bevor er „zündet“?

    • DasDing schreibt:

      Diese Topstürmer vergrätzen sich größtenteils selbst. Wie kann es sein, dass diese Leute den Anspruch haben, immer zu spielen? Sie sind beim FC Bayern, da muss nunmal jeder mal auf die Bank. Man sollte Mandzukic vll einfach keine Freigabe erteilen…

  10. chicago_bastard schreibt:

    Quoten bei bwin:
    Sieg Bayern: 2.05
    Sieg Dortmund: 3.10

    #falschereindruck #understatement

  11. Erich_B schreibt:

    Ich muss gestehen das ich mich überhaupt nicht auf das Spiel freue aufgrund der negativen Entwicklung der letzten Wochen.
    Normal bin ich kein „Schwarzseher“ – aber ich hoffe darauf nicht zu Hoch zu verlieren. Die Pleiten gegen den BVB und gegen Real waren bitter. Und für mich hat sich seitdem spielerisch nicht viel entwickelt.

    Ich will jetzt nicht detailiert über Taktik oder Aufstellung schreiben, da ich aktuell das Gefühl habe das es woanders krankt.
    Für mich gibt der F.C. Bayern nach aussen aktuell ein Bild ab das ich lange so nicht mehr erlebt habe (Seit LvG 2. Jahr und Klinsmann):
    – Differenzen bzgl. der Behandlung von Thiago
    – Kritik von Ribery zur Rotation
    – Rauswurf von Mandzukic
    – Wechseltheater div. Spieler

    Für mich scheint aktuell in der Mannschaft etwas nicht zu stimmen (kein Selbstvertrauen, kein Vertrauen ins System) und Pep gibt auch keine glückliche Figur ab.

    Ich lasse mich morgen sehr gerne eines besseren belehren, aber ich erwarte eine Niederlage mit mind. 2 Toren Differenz…

    • Bazi78 schreibt:

      Es wird immer Spieler geben die unzufrieden mit ihrer Spielzeit sind.Das war mMn in den letzten beiden Jahren auch anders weil Bayern im CL-Finale stand.Da hatten alle Spieler noch den CL-Titel als Ziel und haben sich mit ihrer Kritik zurück gehalten.In einem großen Kader mit so vielen Topspielern wird immer Unruhe entstehen.Gerade Mandzukic ist doch immer wieder mit seinem Verhalten negativ aufgefallen.Bei Luca Toni war es doch genauso der konnte sich auch nicht bei Van Gaal unterordnen.Ribery wollte mit seiner Kritik nur von seinem Formtief ablenken.In der letzten Rückrunde unter Jupp hat er auch nicht viele Bundesligaspiele gemacht wenn die CL auf dem Programm stand.Auch ein Lewa wird in der neuen Saison immer spielen wollen.Wenn Müller mal vorne spielen sollte hätte man in diesen Spielen mit Lewa und Mandzu zwei Stürmer auf der Bank.Da wäre wieder Ärger vor­pro­gram­miert deswegen muß man sich von einem trennen.Mit Lewa,Müller und Pizarro als Stürmer ist man eigentlich (unter Pep) auch gut besetzt…

  12. seikogee schreibt:

    Ich denke mal das wird schon wieder werden, es fängt immer so an.

    • Bazi78 schreibt:

      Das gleiche Problem gab es schon mit Van Gaal und Luca Toni.Es wird immer Spieler geben die mit dem aktuellen Trainer nicht auskommen.Daher ist dein Kommentar einfach nur eine Meinung weil keiner weiß was genau abgelaufen ist.Vielleicht wollte Guardiola auch nur ein Zeichen an die anderen wechselwilligen bzw unzufriedenen Spieler setzen.Bei so vielen Topspielern mit einem großen Ego kann es immer wieder mal Ärger geben.Wenn der Verein nicht hinter den Endscheidungen des Trainers steht dann sollte er ihn am besten gleich entlassen.Es kann aber nicht das Ziel des FC Bayern sein jedes Jahr einen neuen Trainer zu verpflichten…

      • grobmartin schreibt:

        Mein Kommentar spiegelt meine persönliche Meinung wider. Deshalb muss auch nicht jeder meine Meinung zu diesem Thema teilen. Ich denke aber, dass es viele Menschen gibt, die sich durch meinem Kommentar angesprochen fühlen. Ich habe auch nicht explizit angesprochen, dass ich es falsch finde einen Spieler der nicht ins Konzept passt weg zu schicken, sondern die Art und Weise wie Pep das nun schon mehrfach getan hat. Vor allem weil ich ganz einfach der Meinung bin, dass es ein Fehler ist, wie es auch schon bei Mario Gomez ein Fehler war. Peps Art von Fußball ist eben nicht meine Art von Fußball und als Bayern Fan trifft mich das natürlich besonders hart. Ich werde aber auch in dieser für mich schwierigen Zeit zu meinem Verein stehen und dem FC Bayer nur das beste wünschen. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Kommentar zu lesen und deine Meinung dazu zu äußern.

      • Bazi78 schreibt:

        Gerade Stürmer wurden doch beim FC Bayern immer weggelobt in den letzen Jahren.Es fing an mit Elber wegen Makaay für den dann Luca Toni kam und für diesen dann Gomez.Jetzt ist eben Mandzukic dran auch wegen Lewa.An diesem Vorgehen ist vielleicht eher der Verein schuld und nicht nur Guardiola.Nach der ganzen Kritik an Peps Fussball von allen Seiten ist es mMn sowieso unwahrscheinlich das er seinen Vertrag nochmal verlängert.Die Fans des FCB wissen doch das kein Trainer (in den letzten Jahren) besonders lange bei unserem Verein geblieben ist…

  13. kurt schreibt:

    DOUBLE!

    Was für ein geiles Gefühl. Verdient gewonnen.

    Pep hat da einfach alles richtig gemacht. Die Aufstellung war so effektv. Respekt an Höjbjerg für eine wirklich gute Leistung. Mann des Spiels für mich (neben Hummels) ganz klar Javi Martinez. Was der wieder alles rausgefischt hat, Weltklasse.

    Vom Mr. FC Bayern-Arjen Robben und Fußballphänomen Thomas Müller will ich gar nicht mehr reden. Immer 150% Siegeswille und die wichtigsten Tore.

    Danke für diese Saison.

    • Thomas schreibt:

      Große Hoffnungen hatte ich nicht – aber ich freue mich sehr, daß endlich mal eine Vorhersage von mir eingetroffen ist! 🙂

      Nach all den Hiobsbotschaften vor dem Spiel war es ein Triumpf des Willens! Die halbe Mannschaft fehlte eigentlich. Thiago, Schweinsteiger, Lahm, Alaba und meinen geliebten Torjäger Mario Mandzukic zu Hause gelassen.

      Auf Höjberg als Außenverteidiger wäre ich nie gekommen, da hätte ich Diego Contento spielen sehen … Aber Pep hat den nicht einmal eingewechselt, als der Bursche in der Verlängerung ausgelaugt war.

      Spieler des Spiels war Javi.
      Es ist unglaublich, was der alles abgefangen hat!! Der stand fast immer an der richtigen Stelle. Seine Balleroberungen haben uns mehrfach gerettet und ich hoffe sehr, daß Pep das endlich begriffen hat. Der Mann muß ins defensive Mittelfeld, der muß Thiago oder Basti den Rücken freihalten.

      Und was er nach dem Spiel gesagt hat:
      „Wir schreiben weiter Geschichte.“
      Genau so war es! Genau auf den Punkt gebracht!

  14. Pingback: Borussia Dortmund – FC Bayern 0:2 n.V. (0:0) | Der Bayern Blog

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