Auftrag gegen Real: Flutet den Strafraum!

Nachdem ich mir das Spiel gegen Real Madrid heute noch einmal in voller Länge angesehen habe, ist mir eine Sache noch einmal besonders deutlich geworden. Die Kombination Lahm-Schweinsteiger-Kroos auf den drei zentralen Positionen im 4-2-3-1 ist gerade gegen tiefstehende Gegner nicht torgefährlich genug. Fraglos: Bayern hat in dieser Saison drei seiner vier besten Saison-Spiele mit dieser Kombination gemacht. Beim 3:1 bei Manchester City, beim 1:1 gegen Leverkusen und beim 3:1 gegen Hertha BSC Berlin. Gegen City und Leverkusen spielte jedoch noch stärker in einem 4-1-4-1, was Kroos und Schweinsteiger zu echten Achtern machte und gegen mitspielende Citizens gut funktionierte. Gegen Hertha war es dann eher ein 4-3-3 und weniger ein recht klares 4-2-3-1 bzw. im Angriff ein 2-3-4-1 oder 3-2-4-1 wie gegen Real. Ich gehe davon aus, dass Guardiola die Madrilenen im eigenen Stadion nicht ganz so konsequent defensiv erwartet hatte. Ich kann nachvollziehen, dass er bei einem angenommen Kampf um die Mittelfeldzentrale mit Lahm, Kroos und Schweinsteiger die fußballerisch beste und passsicherste Variante gegen Modric und Alonso wählte. Da Madrid den Bayern das Mittelfeldzentrum aber über weite Strecken der Partie ohnehin überließ verpuffte diese Entscheidung ein wenig.

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Offensivaktionen von Bastian Schweinsteiger und Mario Mandzukic gegen Real Madrid.

Lahm, Kroos und Schweinsteiger sind sich in ihrer Spielanlage durchaus ähnlich. Gerade Kroos und Schweinsteiger haben sehr ähnliche Qualitäten und suchen eher den Weg in die Breite. Lahm und Kroos haben zudem gemeinsam, dass sie nur in seltenen Fällen den Weg in den Strafraum suchen. Das war wohl auch der Grund, dass Schweinsteiger gegen Real häufig der Offensivste der drei zentralen Mittelfeldspieler war und mit seinen nachstoßenden Qualitäten Mandzukic im Zentrum unterstützen sollte. Er ist darin eindeutig der beste der drei Spielgestalter und hat gegen Manchester United, Kaiserslautern oder Bremen gezeigt wie torgefährlich er sein kann. Gegen Real klappte das Nachrücken aber nur selten gut. Es gab Situationen in der Partie gegen Real in denen Mandzukic auf den Flügel auswich, um Robben und Rafinha zu unterstützen. Das ist vor allem dann sinnvoll wenn ein anderer Spieler seine Position im Zentrum übernimmt und damit die Defensive zu Übergaben und Bewegungen zwingt. Gegen Real fehlte dieser Spieler häufig, sodass Bayern in den genannten Situationen an der äußeren Strafraumkante den Ball hatte und im Strafraum zwei bis drei Madrilenen gegen keinen (!) Bayern-Spieler im Strafraum verteidigten. Auch Ribéry und Robben ziehen zwar gern in den Strafraum – meist jedoch mit dem Ball am Fuß im Dribbling. Schweinsteiger war häufig der Einzige, der Mandzukic im Strafraum unterstützte, wenn Ribéry, Robben oder Alaba auf den Flügeln Angriffe einleiteten.

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Offensivaktionen von Thomas Müller und Mario Götze gegen Werder Bremen.

Werder Bremen ist sicher eine andere Hausnummer als Real Madrid, dennoch zeigte sich im Spiel am Wochenende (und auch in den Schlussminuten gegen Real Madrid) gerade in der zweiten Hälfte wie es besser funktionieren könnte. Mit Götze, Müller und Pizarro standen dort drei Spieler auf dem Feld, die immer wieder den Weg in den Strafraum suchen und frei werdende Räume durch Einrücken oder Nachstoßen nutzen können. Alle drei fluteten regelmäßig den Strafraum und auch wenn Müller und Götze insgesamt durchschnittliche Partien boten, wurde deutlich, dass es Bayern leichter gelang Aktionen in und am Strafraum zu generieren. Nicht zu vergessen ist, dass die Aktionen von Pizarro, der ebenfalls zahlreiche Aktionen im Strafraum hatte, auf dem Schaubild oben noch fehlen.

Ist das ein Plädoyer mit Müller und Götze gegen Madrid zu beginnen? Nein, nicht unbedingt – auch wenn ich mir Müller in vorderster Front und Götze dahinter durchaus vorstellen kann. Aber eine Lehre aus dem Bremen-Spiel sollte sein, dass es Bayern gegen einen tiefstehenden Gegner wie es auch Real im Rückspiel sein wird, gelingen muss den Strafraum zu fluten.  Mandzukic ist nirgendwo so wertvoll wie im Strafraum-Zentrum. Allein gegen zwei Innenverteidiger Flanken aus dem Halbfeld zu verwerten fällt aber auch ihm schwer. Was dann bleibt sind Einzelaktionen von Robben und Ribéry. Das war im Hinspiel etwas zu wenig. Es braucht (mindestens einen) weiteren Spieler, der in der Lage ist Räume im Strafraum zu nutzen, zu schaffen und Aktionen zu provozieren. Mit Lahm, Kroos und Schweinsteiger auf den drei zentralen Positionen im 4-2-3-1 gelang das im Hinspiel gegen Real aus den beschriebenen Gründen nicht optimal. Müller und/oder Götze sind deshalb auf der 9 oder auf der nominellen 10 sehr ernsthafte Alternativen für einen Startelf-Einsatz im Rückspiel gegen Real. Sie könnten Teil der Antwort sein, die Guardiola im Rückspiel finden muss. Gerade weil ich damit rechne, dass die Münchener mindestens drei Tore schießen müssen, um weiter zu kommen.

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17 Antworten zu Auftrag gegen Real: Flutet den Strafraum!

  1. Bazi78 schreibt:

    Ich denke ebenso das man 3 Tore oder mehr schießen muß.Das wir kein Gegentor bekommen ist zur Zeit doch sehr unwahrscheinlich.
    Guardiola könnte sich vo­r­aus­sicht­lich für diese Startelf im Rückspiel gegen Real entscheiden:

    Neuer – Lahm,Boateng,Dante,Alaba – Schweinsteiger,Kroos – Robben,Götze,Ribery – Müller

    Vielleicht auch Martinez für Kroos und Mandzukic für Götze oder Müller

    • Stan schreibt:

      Hat was die Aufstellung… die Frage ist, wie viel Ballsicherheit bzw. Stabilität opfert man für die verstärkte Offensive. Ein Mittelfeld aus Martinez, Schweinsteiger und Müller wäre zum Beispiel durchschlagskräftiger aber bei weitem nicht so spielstark wie im Hinspiel das deutsche Trio.

      Deine Aufstellung gefällt mir sehr gut, aber ich würde Martinez für Kroos spielen lassen. Ansonsten super Aufstellung und mit Pizarro, Mandzu und Kroos auf der Bank noch genug Alternativen um offensiv Akzente zu setzen (Pizza, Mandzu) oder das Spiel über die Zeit zu bringen. (Kroos) Gerade Pizarro für Götze könnte ich mir als eine gute Einwechslung vorstellen, wenn nach 60 Minuten noch Tore hermüssen.

      Martinez für Boateng wäre auch noch eine Alternative, aber ich persönlich bin kein Fan davon, Spielern vor wichtigen Spielen plötzlich das Vertrauen zu entziehen. Bei Ribery ist es das selbe, ich glaube vor allem, dass von ihm eine „Trotzreaktion“ kommen wird und wir ein starkes Spiel von Robbery sehen werden.

      • DS schreibt:

        Ich denke Reals Defensivfokus war lediglich eine Reaktion auf das spielstarke Mittelfeld der Bayern, denn Bayern hat hier ganz gezielt versucht ihre Pressingprobleme der letzten Wochen möglichst gering zu halten, zumal Real ja für ein relativ starkes Pressing bekannt ist.
        Im Rückspiel ist die Ausgangslage nun aber so, dass man von vorn herein mit einer sehr defensiven Ausrichtung Reals rechnen muss. Pressingphasen sind beim derzeitigen Spielstand nur sehr vereinzelt zu erwarten. Deshalb denke ich kann getrost auf die spielstärkere Variante mit Kroos im zentralen Mittelfeld verzichtet werden und mit Martinez für gelegentliche Strafraumpräsenz, Kopfballstärke und vor allem defensive Stabilität und Gegenpressing gesorgt werden.

        Boateng ist in der IV gegen Real aber weiterhin unersetzbar, da er der einzige Verteidiger bei Bayern ist, der im Laufduell gegen Ronaldo und Bale bestehen kann. Martinez wäre hier bei schnellen Kontern absolut verloren.

  2. Erich_B schreibt:

    Hallo zusammen,

    wieso denkt ihr alle das Madrid wieder so defensiv aufläuft ?
    Im Hinspiel denke ich hat keiner erwartet das Real so defensiv aufläuft, eventuell war das auch so gar nicht geplant. Am Anfang hat Bayern Real durchaus viel Spielanteile durch Pressen/Gegenpressing geraubt, Real dann jedoch das 1:0 geschossen, so dass sich eventuell erst danach herauskristallisiert hat für Real defensiv kompakt zu stehen.

    Wenn ich Trainer von Real wäre würde ich folgendes denken:
    Wenn wir nur 1 Tor schießen muss Bayern erstmal 3 schiessen. Und wieso sollte das nicht in den ersten 20 Minuten durch eine Offensive Aufstellung/Einstellung gelingen, gerade wenn Bayern Defensiv durchaus Probleme hat.

    Bayern hatte die Saison oft Probleme mit einem hohen/agressiven Pressing der Gegener (Siehe BVB). Wieso sollte Real in den ersten Minuten nicht voll drauf gehen um die Bayern zu überraschen.

    Unabhängig von der Aufstellung Madrids ist für mich Martinez ein muss (auch wenns unwahrscheinlich ist), er bringt einfach defensive Stabilität auch für die IV.

    Desweiteren würde ich Müller gerne auf der 10 sehen, er hat oft bewiesen das er dort sehr stark ist und seine Torgefährlichkeit ausspielen kann. Gerade duch die Möglichkeit von dort auf die Seiten auszuweichen und auch in der Mitte torgefährlich zu sein.

    Folgende Aufstellung wäre meine:
    Neuer
    Lahm – Boateng – Dante – Alaba
    Schweinsteiger – Martinez
    Ribery – Mueller – Robben
    Mandzukic

    Ich weiss, es ist keine Guardiola Aufstellung und deshalb unwahrscheinlich, vor allem weil für ihn Martinez mehr Qualitäten in der defensive im antizipieren von Bällen hat und nicht in der Offensive im Dribbling, Kurzpasspiel und im Pressing/Gegenpressing im letzten drittel. Die Aufgaben von Martinez sollen teilweise wohl eher die einrückenden AV übernehmen.

    Jedoch würde diese Aufstellung für mich die meiste Balance zwischen Offensive und Defensive versprechen… und ich erwarte nicht nur ein defensives Real…

    • Bazi78 schreibt:

      Deine Aufstellung ist auch meine Wunschelf vielleicht noch Götze als 10er und Müller dann als Stürmer.Nur wie du schon sagst bei Pep eher unwahrscheinlich.Er wird wohl nicht Toni Kroos auf die Bank setzen.Klar könnte Real auch offensiver in München spielen.Vielleicht hat Guardiola gestern auch deswegen Martinez und Schweini im Zentrum spielen lassen.Das schlimmste was die Torgefahr betrifft wären wohl die beiden als 6er mit Kroos als 10er und Mandzukic im Sturm…

      • Erich_B schreibt:

        Mandzu würde ich auf alle fälle gerne sehen.
        Der hat eine Chance und macht das Tor. Ist auch im Defensiv-Verhalten gut (war es jedenfalls unter Heynckes). Eventuell passt er nicht zu Guardiola (auch hier hat Pep ein paar merkwürde Aussagen getätigt: „Mandzu hat uns in der Bundesliga geholfen“ – Umkehrschluss lässt zu zu interpretieren das er international nicht in das System von Guardiola passt). Will jetzt aber kein Pep-Mobbing betreiben.

        Kroos ist so ne Sache: Oberflächlich betrachtet war Bayern richtig stark als er verletzt war (Spiele gegen Juve, Barca, BVB).
        Aber sowohl Heynckes und als auch Pep scheinen einiges von ihm zu halten, und blind sind die ja auch nicht.

        Ribery wird wohl spielen – ich denke auch das es mittelfristig von Pep richtig ist, weil er wird das Vertrauen zurück zahlen. Bloß eventuell noch nicht am Dienstag.

        Ich persönlich finde jedoch das Bayern auch sehr starke Spiele gemacht mit Robben auf links und Müller auf rechts (Pokal-Viertelfinale gegen BVB letztes Jahr).

      • Bazi78 schreibt:

        Mandzukic hat in der Champions League letzte und in dieser Saison jeweils 3 Tore gemacht.Das könnte ein Grund sein.Pep meint aber wohl eher das Mandzu uns in der Bundesliga öfter mit seinen Toren gerettet hat.Wenn er spielen sollte ist es auch gut dann bleibt eben Götze auf der Bank.Ich denke mal ob jetzt Ribery oder Götze spielt ist egal beide haben nicht ihre Topform.Götze hatte aber die beste Chance in Madrid und hat sie eben nicht gemacht.Auch deswegen würde ich Ribery wieder aufstellen und man sollte mMn nicht zu kritisch sein.Ribery war fast jedes Jahr unser bester Spieler und hat jetzt mal eine schwache Phase…

  3. Pingback: #Link11: Des einen Freud’… | Fokus Fussball

  4. Effenberg schreibt:

    In der Presse ist immer die Rede davon, dass PEP etwas geniales einfallen muss. Dabei lässt man leichter außer Acht, dass auf der anderen Trainerbank kein geringerer als Ancelotti sitzt. Der wird sich auch was ausdenken, keine Frage. Ich erwarte Real zu Beginn offensiver als zu Hause. Die wissen doch, wenn sie das 0-1 erzielen ist der Drops quasi gelutscht.

    Meiner Meinung nach hat Pep es nicht geschafft, das Niveau im Vergleich zur letzten Saison zu halten bzw. zu steigern. Man darf nicht vergessen, dass er einen deutlich besseren Kader zur Verfügung hat als Jupp.

    Er hat es nicht geschafft auch nur einen Nachwuchsspieler zu integrieren. An dieser Stelle nochmals Danke an LvG für Müller (und Badstuber).

    • Erich_B schreibt:

      Naja, das ist immer alles leicht gesagt.

      Welchen Nachwuchsspieler hat Heynckes installiert ?

      Alaba ? das war eher aus der Not geboren im Rückspiel gegen Basel, weil Rafinha verletzt oder gesperrt war. Entdeckt hat Alaba aber auch LvG, vor allem auf der Aussenverteidigerposition. Der hat in der Jugend im Mittelfeld gespielt. Aussage LvG („Alaba ist ein Außenverteidiger, du weisst es bloß noch nicht“).

      Das Niveau entspricht vor allem wenn man die entscheidenden Monate April anschaut, nicht dem Vor-Jahresniveau. Aber auf diesem Niveau solcher Mannschaften, Bayern, Real, BVB entscheiden Nuancen.

      Guardiola hat mehr umgestellt als mache geglaubt haben – da ist vom Vorjahr nicht mehr allzuviel übrig.

      Man sollte Guardiola mind. die Zeit einräumen die auch Heynckes hatte um seine Spielidee optimal umsetzen zu können.

      • DS schreibt:

        Sehe ich genau so. Und dass die Mannschaft nochmal dominater wurde als im Vorjahr und das obwohl die Motivation für die meisten Spieler mit Sicherheit geringer war als davor steht ja auch außer Frage. Einige Fans scheinen die starke Phase im Spätherbst und Winter allerdings schon vergessen zu haben.

        Noch ein Gedanke nebenbei. Auch wenn das natürlich keiner hofft, hätte ein Ausscheiden Bayerns hier einen nicht zu vernachlässigenden Vorteil für die Nationalmannschaft. Das Trainingslager zur WM-Vorbereitung findet vom 21.-31.5. statt. Das Champions League Finale ist am 24.5. Wenn Bayern ins Finale kommen sollte, wäre das ein schwerwiegender Ausfall für die deutsche Nationalelf, da der Kern der Mannschaft in der wichtigsten Vorbereitungs- und Einspielphase fehlen würde. Wie gesagt hoffe ich aber natürlich dass Bayern das heute macht und ins Finale einzieht.

    • Bazi78 schreibt:

      Als ob man das Niveau vom letzten Jahr auch noch hätte steigern können.Nach dem CL-Finale2012 wurde Jupp Heynckes auch ohne Ende kritisiert.Danach wurde die Spielweise angepasst und es wurde öfter schneller und direkter gespielt.Aber dadurch entsteht auch ein höheres Risiko bei Ballverlusten weil unsere Abwehr aktuell immer so hoch verteidigt.Vielleicht nimmt auch Guardiola in der neuen Saison noch einige Änderungen vor und die Entwicklung geht wieder nach oben.Pep ist schon wie Van Gaal ein Ballbesitz-Fanatiker.Seine Zukunft bei Bayern wird auch davon abhängen ob er auch mal flexibel in seiner Spielweise sein kann.Aber man sollte Guardiola auch noch die nächste Saison die Zeit geben um seine Vorstellungen von Fussball umsetzen zu können…

  5. Effenberg schreibt:

    Meine Prognose (gewagt, ich weiß…): Wenn wir heute ausscheiden und das Pokalfinale gegen Dortmund verlieren, dann tritt Pep von sich aus zurück.

    Wenn man eins in München ganz sicher nicht bekommt ist es: ZEIT!

    • SP schreibt:

      mMn ist dies definitiv falsch. Schließlich hat Heynckes nach seiner ersten Saison auch noch Zeit bekommen, die in diesem Fall, den du ansprichst, relativ ähnlich verlief, wie diese Saison. Unterschied ist nur, dass wir statt das Champions League Finale erreicht zu haben frühester Meister in der Bundesligageschichte wurden. Und da wird vermutlich jeder, der im Verein etwas zu sagen hat, bestätigen, dass die Meisterschaft wichtiger ist, als Finale statt Halbfinale in der Champions League.
      Das Argument, dass unser Kader jetzt besser ist, als damals, stimmt zwar, aber wir haben ja schließlich auch guten Fußball gespielt und über die komplette Saison hin die Bundesliga dominiert. Das sagt denke ich mehr über seine Arbeit aus, als ein paar verlorene Spiele am Ende der Saison. Und ich glaube kaum, dass Guardiola gehen muss, nur weil wir nach einer so dominanten Saison drei Spiele verloren haben.

      Dass Guardiola freiwillig geht bezweifle ich doch sehr. Dein Argument, mit dem du das begründest, ist sowieso nur ein Argument dafür, dass er entlassen wird. Die einzigen, denen ich zutrauen würde, Druck auf ihn aufzuüben, sodass er von sich aus geht, sind die Medien. Passiert das aber, werden auf der Stelle Sammen, Rummenigge, die Spieler und vielleicht noch einige andere mehr diesen Druck herausnehmen und Guardiola loben.
      Ich bin mir daher sehr sicher, dass, egal wie der Rest der Saison verläuft Guardiola bleibt.

      • Bazi78 schreibt:

        Ich bin der gleichen Ansicht wie SP. Beim FC Bayern ist noch kein Trainer nach einer deutschen Meisterschaft entlassen worden.Welcher Trainer ist denn jemals von sich aus gegangen bei uns? Wenn so ein Szenario wirklich passieren sollte ist das ein absolutes Armutszeugnis für den ganzen Verein.Vielleicht sollte man sich auch mal Gedanken machen warum es keinem Trainer gelingt über einen längeren Zeitraum bei uns zu arbeiten.Da sind mMn nicht nur die Medien schuld sondern auch ein Teil der Fans.Jetzt wird schon nach einem Meistertitel von einigen Fans die Entlassung von Guardiola gefordert nur weil ihnen die aktuelle Spielweise nicht gefällt.Nach der Vorrunde wurde Pep noch von allen in den Himmel gehoben und es wurde gesagt man ist variabler bzw flexibler geworden.Da haben wir auch schon auf Ballbesitz gespielt nur das eben mehr Tore geschossen wurden…

      • derbayernblog schreibt:

        Pep Guardiola wird in der nächsten Saison Trainer des FC Bayern sein. Der Verein ist an der Stelle klar aufgestellt.

      • bsg schreibt:

        Leute, das war trollen mit Ansage. o.O

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