Zur Not mit Hockey-Assists

Es war die 59. Minute im Spiel gegen Manchester United. Der FC Bayern hatte kurz zuvor das 0:1 hinnehmen müssen. United war im Überschwang des Evra-Tores auf dem Weg nach Vorne, wollte getrieben von der Euphorie des Führungstreffers nachlegen. Ein Fehler wie sich kurze Zeit später herausstellte. Franck Ribéry trieb den Ball gegen die etwas zu weit aufgerückte Gäste-Defensive auf dem linken Flügel nach Vorne. Mario Götze sah den Raum vor sich und stieß mit einem engagierten Diagonallauf in den Bereich vor, in den Bayern in zwei Spielen gegen die Moyes-Elf nur sehr selten kam. In den Rücken der Viererkette. Götze bekam den Steilpass von Ribéry und zog mit dem Ball am Fuß in den Strafraum. Als Jones und Fletcher im Vollsprint den Weg zum Tor zustellen wollten, verzögerte Götze kurz, legte dann mit dem Außenrist ab auf den nachgerückten Franck Ribéry. Dessen Flanke landete auf dem Kopf von Mario Mandzukic. 1:1. Knapp 20 Minuten später stand der FC Bayern im Halbfinale der UEFA Champions League.

Im Eishockey gibt es für Aktionen wie die von Götze einen Scorer-Punkt. Die vor-Vorlage, der vorletzte Pass wird deshalb auch gern Hockey-Assist genannt. In offiziellen Fußball-Statistiken taucht dieser Wert nicht auf. Trotzdem darf auch Götzes Hockey-Assist gegen United nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem 21-Jährigen seit Wochen nicht so recht gelingt den Unterschied auszumachen. Es ist kein Zufall, dass Guardiola gegen United kurz nach dem 1:1 Götze herausnahm, um mit Rafinha die Statik des Rekordmeisters etwas zu verändern. Zwar lobte der Bayern Coach die Leistung seines Edeltechnikers nach dem Spiel in höchsten Tönen und sprach dabei vor allem von seinen klugen Überladungen auf den Flügeln, doch Guardiola lobt meistens. Vor allem nach Siegen. Ich bleibe dabei, dass Götze auch gegen United die Durchschlagskraft fehlte für die der FC Bayern ihn verpflichtet hat.

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Ein Schuss aufs Tor. Ein Schlüsselpass vor dem 1:1. 44 Ballkontakte, 31 Pässe, 1 erfolgreiches Dribbling. Wenig insgesamt. Es gab eine Phase zwischen Ende Oktober und der Winterpause da war Götze angekommen im Spiel der Münchener. In acht Bundesliga-Spielen gelangen ihm in dieser Phase vier Tore und vier Torvorlagen. Darunter das so wichtige 1:0 im Auswärtsspiel in Dortmund. In der Champions League traf Götze in vier Spielen drei Mal und bereitete einen weiteren Treffer vor. Die Erfolge waren dabei unabhängig von seiner Position. Mal traf er als nomineller 9er, mal als 10er, mal als Flügelspieler. Götze war in dieser Saisonphase ein Spieler, der den Unterschied ausmachte, der die Mischung aus Ball- bzw. Spielkontrolle und effizientem Zug zum Tor gefunden zu haben schien. Guardiola hatte in dieser Phase sein 4-1-4-1 etabliert, das den fünf Offensiven extrem viele Freiheiten und Möglichkeiten eröffnete. Götze harmonierte hier gerade mit Thiago exzellent. Zunächst sah es so aus als könnte Götze die tolle Form des Spätherbsts mit ins neue Jahr herüber retten. Zwei Treffer in den ersten drei Bundesliga-Partien der Rückrunde klangen vielversprechend. Seitdem wurde es zäh. Seit Anfang Februar machte Götze genau ein richtig, richtig gutes Spiel. Beim Meisterball in Berlin, als er Teil der wohl fluidesten Münchener Offensivperformance der gesamten Saison war. Ein Tor, eine Vorlage steuerte Götze zum 3:1-Erfolg bei. 93 Pässe spielte Götze gegen Hertha. Fünf Mal schoss innerhalb des Strafraums aufs Tor. Fünf Mal ging er erfolgreich ins Dribbling, war ständiger Unruheherd in der Hertha-Defensive.

Trotzdem blieb das Hertha-Spiel eine Ausnahme. Vielleicht auch weil Guardiola zunehmend auf ein etwas statischeres 4-2-3-1 zurückgestellt hat. Seit Anfang Februar hat Götze in 13 Pflichtspieleinsätzen in Bundesliga und Champions League zwei Tore erzielt und ein Tor vorbereitet. Er hatte dabei meist die wenigsten Ballkontakte. In den drei Champions League-Spielen gegen Arsenal (Rückspiel) und Manchester United von Anfang an, schoss er insgesamt sechs Mal aufs Tor und bereitete fünf Chancen vor. Ein Treffer oder Assist gelang ihm dabei nicht – auch weil er zum Teil früh ausgewechselt wurde.  Zum Vergleich: Arjen Robben schoss in den genannten Partien 16 Mal aufs Tor und leitete weitere 6 gute Chancen ein. Auch Franck Ribéry und Thomas Müller waren mit Blick auf die Statistik deutlich mehr involviert und deutlich häufiger an Torabschlüssen beteiligt.

Natürlich sind Torchancen und Torschussbeteiligungen nicht die einzige Größe, um einen Offensivspieler zu bewerten. Aus meiner Sicht sind diese Werte zur Einschätzung von Götzes Leistungen aber gerade deshalb so wichtig, weil Götze hier perspektivisch die wichtigste Funktion in München hat. Robben (30) und Ribéry (31) werden nicht mehr allzu lange 40-50 Spiele pro Saison auf diesem Niveau machen können. Die beiden Ausnahmespieler waren seit 2009 allein in der Bundesliga an 197 Tore Bayern-Toren beteiligt. Diese Lücke, die in naher Zukunft entsteht, wird zu füllen sein. Andere junge Spieler, die diesen Verein in Zukunft prägen könnten wie Kroos (24), Thiago (23) oder Højbjerg (18) sind eher balancegebende Spieler. Götze (21) kann von den Anlagen her schon eher in diese Rolle hineinwachsen.

Will ich mit alldem aufzeigen, dass Mario Götze beim FC Bayern scheitern wird? Nein, nicht im Geringsten. Aber die letzten 8-10 Wochen zeigen wie groß der Anpassungsbedarf gerade für Offensivspieler in München ist. Mario Gomez sagte zwei Jahre nach seinem Wechsel nach München einmal Folgendes: „Beim VfB habe ich sechs Jahre an der Mittellinie gewartet und gekontert. Bei Bayern braucht es aber einen spielenden Mittelstürmer, der auch Platz schafft für die Mitspieler. Man braucht Gefühl für diese Position, das geht nicht von heute auf morgen.“ Nun ist Mario Gomez ein anderer Spielertyp als Mario Götze, aber klar ist auch, dass auch Götze sein Spiel im Vergleich zu seiner Zeit in Dortmund anpassen muss. Dort war er gleichsam Spielmacher im Umschaltspiel wie auch Freigeist auf dem Flügel und im offensiven Zentrum, der von Klopp viel Gestaltungsspielraum auch für Einzelaktionen bekam.

In München ist das Spiel ein völlig anderes. Die Räume sind gerade gegen tiefstehende Gegner viel enger, das Umschaltspiel gerade unter Guardiola deutlich langsamer und die Risikobereitschaft bei Ballbesitz insgesamt geringer. Götze hat keine Probleme in der Anpassung wenn es um das Ballbesitzspiel geht. Ballsicher, passsicher auch auf engstem Raum ist er (86 Prozent Passquote). Schwieriger fällt die Anpassung, wenn es darum geht aus langen Phasen den Ballbesitzes Torgefahr zu kreieren. Wo Ribéry und Robben mit Tempodribblings agieren, wo Müller als robuster und geschickter Unruheherd für Gefahr sorgt, wo Mario Mandzukic mit enormer Wucht und Kopfballstärke seine Fähigkeiten einsetzt, sucht Götze seit einigen Wochen noch zu häufig nach dem richtigen Mittel.

Er ist kein Tempodribbler wie Ribéry, er ist kein Rauminterpret wie Müller und schon gar kein Kopfballspieler wie Mandzukic. Er ist kein Typ, der wütend wird, wenn es nicht läuft und im Zweifel Dinge erzwingt, wie Arjen Robben es in engen Situationen so häufig getan haben. Auch aus der Distanz ist er nicht wirklich gefährlich. Er muss deshalb seine Nische finden. Eine Nische, die am ehesten mit der Funktion eines Nadelspielers umschrieben werden könnte. Es wird eine der wichtigsten Aufgaben für Pep Guardiola sein Götze das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um diese Rolle in München konstant effektiv auszufüllen. Und wer wäre dafür besser geeignet als Guardiola, der so akribisch an individuellen Bewegungsmustern und der optimalen Raumnutzung arbeitet wie wohl kaum ein anderer Trainer?

Eins sollte man bei allen Diskussionen über Mario Götze nicht vergessen. Er ist 21 Jahre alt. Franck Ribéry war mit 21 in einer fußballerischen Selbstfindungsphase in Istanbul. Arjen Robben machte in diesem Alter einen Reifeprozess beim FC Chelsea durch. Götze ist bereits drei Mal Deutscher Meister. Götze ist einerseits ein Versprechen auf die Zukunft und muss doch schon jetzt allerhöchsten Anforderungen genügen. Er hat auf die Saison gesehen die Erwartungen ganz sicher nicht enttäuscht. Dass auch er jetzt eine Phase erlebt in der ihm die Anpassung schwer fällt, ist wahrscheinlich normal. Er wird daran wachsen, wenn er bereit ist konsequent daran zu arbeiten, Lösungen in Bayerns Offensivsystem zu finden und seine einzigartigen Fähigkeiten am Ball zur Geltung zu bringen. Guardiola wird ihm dabei helfen (müssen), weil er weiß, dass Götze einer ist, der den Unterschied für den FC Bayern ausmachen kann auf dem Weg zum Maximalziel Triple-Verteidigung, aber auch und gerade in den Jahren danach.

Ich würde so weit gehen, dass die sportliche Entwicklung von Mario Götze sehr eng mit der gesamten sportlichen Entwicklung des FC Bayern in den nächsten Jahren verknüpft ist. Gerade wenn der altersbedingte Umbruch in zwei, spätestens drei Jahren ansteht. Vielleicht schaue ich deshalb so genau hin, beim ehemaligen Dortmunder. Vielleicht wünsche ich mir deshalb mehr Szenen, wie die vor dem 1:1 gegen Manchester United. Auch Guardiola wird Aktionen wie diese häufiger sehen wollen. Gesetzt ist Götze für die entscheidenden Spiele in der Champions League gegen Real Madrid und im DFB-Pokal nach der eher schwächeren Phase zuletzt jedenfalls nicht. Er wird sich anbieten müssen. Zur Not mit Hockey-Assists.

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10 Antworten zu Zur Not mit Hockey-Assists

  1. SP schreibt:

    Ich gehe jetzt mal ziemlich weit, aber ich würde gerne von euch wissen, wie ihr meine Meinung einschätzt.

    Erstens zu Götzes Spielertyp: Wie im Artikel beschrieben ist Götze nicht unbedingt der Spieler, der alle zwei Minuten ins Dribbling geht. Er kann es zwar, hat aber, wie ebenfalls im Artikel angedeutet ist, seine Stärke vor allem im Passspiel. MMn ist Götzes Hauptstärke das schnelle Kombinationsspiel. Er beherrscht es in engen Räumen, wie auch in großen Räumen außerordentlich gut durch seine überragenden technischen Fähigkeiten, vor allem in der Ballannahme. Er würde also vermutlich am liebsten im Strafraum sehr schnelle Kombinationen aus kurzen Pässen spielen, bis jemand in Schussposition kommt. Ein Beispiel hierfür wäre eine Szene gegen Manchester, in der er mit Ribery (glaube ich) 2 Doppelpässe im Strafraum gemacht hat, was eine Chance zur Folge hatte.

    Zweitens zu den Konsequenzen, die dies für Bayerns Zukunft hat: Götze ist durch seine Kombinationen im Gegensatz zu Müller, der Räume findet und dann nur noch angespielt werden muss, oder zu Ribery/Robben, die ihre Gefährlichen Szenen häufig alleine kreieren, ein Spieler, der, um diese Stärke einzusetzen, mindestens einen Partner braucht, der diese Passstaffeten mit ihm spielt. Im Mittelfeld ist dies jedoch eher selten bei uns möglich. Thiago, der durch seine ebenfalls sehr starken technischen Fähigkeiten im Passspiel, sein idealer Partner war, ist verletzt. Höjbjerg kenne ich im Punkt Passspiel auf engem Raum beinahe gar nicht. Schweinsteiger und Kroos sind allein durch ihren Körperbau (zu kleine Beweglichkeit) zu so schnellen Kombinationen nicht in der Lage. Bei Lahm weiß ich es nicht sicher, aber wenn er auf der 6 spielt, dann ist er zu defensiv, um sich mit Götze in den Strafraum zu Kombinieren. Rafinha ist nicht passstark genug. Wer für mich noch bleibt sind Lahm als Außenverteidiger (durch seine Freirolle, in der er häufig defensiver spielt, um das zentrale Mittelfeld zu unterstützen (wenn ichs richtig sehe), ist er da aber auch nicht unbedingt geeignet), Alaba (durch die Außenverteidigerposition mit Sicherheit eine Option, aber am gefährlichsten ist Götze, wenn er im Zentrum kombiniert, da dann seine Schüsse aus dem Zentrum = gefährlichere Schussposition abgegeben werden können) und die Außenstürmer, also Ribery und Robben (und Shaqiri). Müller durch zu schwaches Passspiel eher nicht und Robben und Shaqiri sind auch nicht unbedingt die besten Kombinationsspieler. Der einzige Partner, der sehr gut mit ihm kombinieren könnte und gerade einsatzfähig ist, ist also Ribery.
    Das Problem mit Götzes Leistungen sehe ich also nicht unbedingt nur in seinen eigenen Leistungen, sondern auch in seiner Einbindung. Wenn man nämlich mit Thiago und Ribery spielen könnte, dann könnten diese drei Spieler sich in ausgewählten Situationen durch den Strafraum kombinieren und es wird sehr schnell gefährlich. Ohne Thiago, aber mit einem sehr flexiblen Positionsspiel, sodass Ribery und Götze gut harmonieren konnten und mit Müller einen Spieler dabeihatten, der auch Leute auf sich zieht und somit etwas Raum schafft und dennoch Räume findet, in denen er in Kombinationen mit eingreifen kann, könnte es (ich erinnere mich nicht mehr so gut an das Spiel, kann also auch völlig daneben liegen) der Grund gewesen sein, dass Götzes bestes Spiel in jüngerer Zeit gegen Hertha war.
    Ich würde also nicht nur bei Götze den Fehler suchen, auch wenn er durch zusätzlich eingesetzte Dribblings auch ohne Thiago und Ribery funktionieren würde und daher natürlich mitverantwortlich ist, sondern auch bei der Verletztenliste, denn mit Thiago wäre er vielleicht deutlich besser und vielleicht auch bei Guardiola, der ihn einsetzt, ohne seine Stärken gut genug einzubinden. Ist aber natürlich in diesem Fall schwer zu beurteilen, ob er gegen Manchester schlecht eingebunden war, oder einfach die vielleicht für ihn vorgesehenen Kombinationen mit Ribery zu wenig gesucht hat.
    Vielleicht sehe ich aber auch einfach einiges falsch und mein ganzer Kommentar ist dämlich. In diesem Fall würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mich berichtigt.

    • DS schreibt:

      Du beantwortest dir deine Frage eh selbst. In seiner kurzen Zeit bei Bayern hat Götze am besten in Kombination mit Thiago und Ribery funktioniert. Ich glaube es war im Spiel gegen Frankfurt (kann mich aber auch irren) wo Götze und Ribery die Verteidigung schwindelig gespielt haben. Auch mit Müller harmoniert Götze hin und wieder ganz gut, allerdings kommt das selten in Form von Kombinationsfußball zum Vorschein.
      Ich will hier auch nochmal anmerken, dass ich Götze gegen Manchester als recht solide empfand. Gegen eine solch tiefstehende Verteidigung sehen alle kombinationsstarken Offensivspieler schlecht aus. Götze schaffte es trotzdem einige Angriffe durch die Mitte ein- bzw. weiterzuleiten und war in der ersten Halbzeit soweit ich mich erinnern kann an fast allen Angriffen auch aktiv beteiligt.
      Man darf letztlich auch nicht vergessen, dass Spielertypen wie Götze häufig manngedeckt werden.

  2. anandvishwanathan schreibt:

    @SP
    1. Sein „Buddy“ Lewa steht ab Juli zur Verfügung und wird die Aktie Götze automatisch stärken.
    Sorry, man muss es leider sagen, Suarez wäre der ideale Partner für Götzinho. Aber auch gerade in der Kombi mit Lewa hat es Mario Götze immerhin bis ins Finale der CL geschafft ( wo er leider nicht spielen konnte ). Lewa war natürlich im Vergleich zu Suarez deutlich kostengünstiger.
    2. Natürlich fällt der Name Götze wenn man sich Gedanken macht WIE Rib + Rob + Müller gegen Real am Besten zur Geltung kommen könnten. Zudem ist Götzinho auch in der Lage die millimetergenaue Flanke auf Mandschus Kopf zu zirkeln.
    Ein Trick von Götzinho könnte zudem eine gelbe Karte für Alonso bewirken- der bereits gelb vorbelastet ist. Seitdem Alonso bei Real wieder im Team steht sind die Königlichen deutlich stabiler. Ein gelber Karton für ihn ( Alonso ) wäre für die Moral der Madrilenen sicher nicht besonders förderlich.
    Illaramendi oder Casemiro sind ein klares Downgrading im Vergleich zum baskischen Antriebsmotor Alonso. Khedira wird nicht zur Verfügung stehen.
    Modric muss unbedingt von Müller mit bearbeitet werden. Dem BVB ist dies im Rückspiel in Hz.1 sehr gut gelungen. Erst mit der Einwechslung von Isco kam Modric richtig ins Spiel.
    Isco gegen Götze hieß das Duell bei BVB – Malaga im CL VF 2013.
    3. Sehe Götze n der neuen Saison wunderbar kombinieren mit Lahm + Thiago. Dann die tödlichen Pässe auf Rib + Rob + Müller + Mandschu + speziell Lewa.
    Gegen tief stehende Teams fehlt Götzinho in dieser Saison verständlicherweise noch die Bindung. Die blitzschnellen Automatismen sind noch nicht zu sehen. Ein Instinktspieler wie Suarez würde ihm genau zeigen wo er den Ball von Götzinho erwartet.

  3. Thomas schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch zum tollen Layout dieses Beitrags! 🙂

  4. H34T schreibt:

    Ich denke auch, dass die antwort auf die frage von sp lewandowski heißt. Siehe dazu auch den Artikel von Michael Cox:

    http://www.fourfourtwo.com/features/why-pep-needs-lewandowski-make-bayern-complete

    For example, in the quarter-final against Malaga, Lewandowski’s movement towards the ball was brilliant. He offered an extra passing option at the top of midfield, and created four chances as Dortmund’s pacy attacking midfielders sprinted past him. The fact one of those midfielders was Gotze is particularly ominous for the rest of the Bundesliga.

    Statistically, Lewandowski has completely outperformed Mandzukic this season. He has nearly double the number of shots as Mandzukic, and has scored more goals. More intriguing are his passing statistics: he has a higher pass completion rate, plays more passes, creates more chances, and has recorded four assists to Mandzukic’s none, despite playing in an inferior side.

    Ich denke Lewandowskis Ankunft wird ziemlichen Einfluss auf Götzes Rolle bei Bayern haben.

    • anandvishwanathan schreibt:

      @H34T
      Die Beiträge von „Graf Cox“ haben ihre Qualität behalten- im Gegensatz zum deutlich nachlassenden Niveau von Spielverlagerung ( speziell bei den Kommentaren ).
      Zonalmarking hat das Match FCB- Man U treffend analysiert. Bei Spielverlagerung lesen sich hinsichtlich der FCB- Man U Analyse so Sachen wie „Müller als 10er“.
      Götzinho könnte für sich zu dem Schluss kommen dass selbst ein Hockey-Assist ( so etwas wie der Flankenwechsel von Rib auf Rob, der dann für Müller vorlegt beim 2:1 ) den Bayern gegen Real sehr viel weiter helfen kann- mannschaftsdienlich nennt man so etwas. Zudem werden gegen Real deutlich mehr Räume zur Verfügung stehen als gegen Man U oder auch Arsenal.
      Pep ist spieltaktisch ein Meister darin selbst kleinste Räume zu kreieren und auszunutzen.
      Erwarte jedoch dass Varane bei Real noch ins Team rutscht. Pepe + Ramos stehen häufig am Rande des Platzverweises. Wir haben alle gesehen was es bedeutet mit 10 Mann gegen die Bayern spielen zu müssen. Ancelotti geht nicht gerne Risiken ein. Er fragt sich nun wie die anfällige Abwehr zu stabilisieren ist. Zudem werden wir gegen die Bayern sehen dass die BBC Connexion ( hoffentlich ist CR/ dann 100 % fit ) auch Abwehraufgaben übernimmt.
      Ancelotti will ein Gegentor im Bernabeu unbedingt verhindern. Dabei hat er Götzinho natürlich auch im Blick. Pep hingegen versucht Räume für Götzinho zu schaffen- mit Lewa im Team wird dies einfacher sein.

  5. anandvishwanathan schreibt:

    Neben der Personali Götze die durch Lewa sehr bald gestärkt wird könnte man sich auch dem Thema „Distanzschütze“ widmen.
    Hulk wäre zum Bsp. eine sehr gute Option um aus der Distanz gegen tief stehende Teams Druck auszuüben. Auch David Luiz und Paul Pogba verfügen über diese Fähigkeit.
    Mit Kroos haben die Bayern natürlich einen guten Distanzschützen im Team. Aber irgendwie fehlt ihm die letzte Konsequenz darin ein Match unbedingt entscheiden zu wollen- diese absolute Fokussierung zeichnet zur Zeit Arjen Robben aus- aber der schießt allzu selten aus der Distanz.
    Beim Vergleich Atletico – Barca in der CL war es im Grunde genommen der Distanzschuss von Diego der entscheidend war. Evras Granate hat kurzfristig für einen Blutsturz bei Pep gesorgt.
    Bei der Auseinandersetzung Atletico – Chelski könnten die Distanzschützen Lampard + Luiz ( eventuell gar Schürrle ) oder abermals Diego von entscheidender Bedeutung sein ( falls sich die beiden Teams gegenseitig neutralisieren ).
    Ein sehr guter Schütze zwingt den allzu tief stehenden Gegner zwingt zum Herausrücken aus dem Bollwerk und schafft dadurch zumindest kleine Lücken.
    Unter dem Strich. die Bayern benötigen noch einen sehr guten Distanzschützen. Diese Qualität sehe ich bei Mario Götze leider nicht.

  6. chemie schreibt:

    no comment on saturday? ich tu mich schwer damit formative Fehler gegen diesen BvB zu erkennen. bis auf das wieder mal schlechte Einbinden von Götze, was aber auch an Ribery lag.

    • anandvishwanathan schreibt:

      Die Benefizveranstaltung für den BVB am Samstag ist komplett gelungen- aber wo war „Loddar“?
      Cool der „Loddar“, fordert gleich zwei weitere BVB Spieler ( KG + Durm ) für die N11 vom Jogi.
      Kloppo + Hummels + Reus zu Barca? Das 3:0 gegen die Bayern ist wohl ein Argument für den BVB um die drei in der BL zu behalten.
      Götzinho zeigte volles Engagement wurde von seinen Teamkollegen jedoch nicht ausreichend unterstützt ( da die sich bereits für die Matches gegen Real + die WM 2014 schonten ).

  7. anandvishwanathan schreibt:

    Pirlo ist der bessere Götze ( und dies selbst noch im zarten Fussballalter von 34 ). Hier hat Mario mal ein Vorbild dem es nachzueifern gilt. Neben all seinen spielerischen Qualitäten ist Pirlo auch noch ein hervorragender Freistoß- und Distanzschütze. Pogba macht die Arbeit, Pirlo zaubert.
    Der „geniale Architekt“ war einst der Wunschspieler für Pep- sehr gut nachvollziehbar.
    Was sagt Messi dazu: „Pep wird die Bayern ( also auch speziell Mario Götze ) NOCH besser machen“. Wir sind gespannt….

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