Hannover 96 – FC Bayern 0:4 (0:2)

Falls ihr es verpasst habt: Guardiola rotierte gegen Hannover erwartungsgemäß und gab Schweinsteiger und Starke eine Chance von Beginn an. Dazu ermöglichte Guardiola Dante eine dringend benötigte Pause und brachte Martínez neben Boateng in der Abwehr-Zentrale. Hannover wie erwartet in einem kompakten 4-4-2 und dem Bemühen schnell umzuschalten. Bayern brauchte ein wenig, um in die Partie zu finden und hatte Glück, dass zwei knappe Abseitssituationen zu ihren Gunsten ausgelegt wurden. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Münchener jedoch besser ins Spiel. Gerade das höhere Engagement im Gegenpressing hielt den Druck auf die Hausherren ab der 15. Minute hoch. Nach einer Flanke von Rafinha war Müller per Kopf zur Stelle und markierte das 1:0 (25.). Hannover zog sich in der Folge eher noch weiter zurück und Bayern hätte durch Mandzukic und Müller früh auf 2:0 erhöhen können. In der 34. Minute war es dann Thiago, der nach einem sehenswerten Ball von Schweinsteiger in den Rücken der Abwehr zum 2:0 einschoss. Damit war die Partie im Prinzip gelaufen.

Bayern kurz nach der Pause mit einigen Flüchtigkeitsfehlern, danach aber zunehmend mit der Leichtigkeit des Seins. Müller und Mandzukic erhöhten am Ende auf den auch in der Höhe verdienten Endstand von 4:0 (59., 66.). Bayern marschiert weiter mir Riesenschritten in Richtung Meisterschaft.

3 Dinge, die auffielen:

1. Warum ein frühes 1:0 Bayerns Spiel leichter macht

Ich habe es hier schon oft geschrieben. Nichts tut dem Spiel des FC Bayern besser als ein frühes 1:0. Die Münchener haben seit dem absurden 2:3 gegen den 1. FC Köln im Februar 2011 kein Bundesliga-Spiel mehr nach einer 1:0-Führung verloren. Gegen Hannover war es wie zuvor schon gegen Arsenal, Nürnberg, Freiburg und sogar Hamburg. Dem jeweiligen Gegner gelingt es das Spiel bis zum 1:0 offen zu gestalten. Nach dem 1:0 gewinnt Bayern deutlich an Sicherheit und nutzt die sich nun bietenden Räume für teilweise hohe Siege. Der Gegner wird durch den Rückstand ein Stück weit demoralisiert und ist gezwungen den ursprünglichen Plan zu überdenken. Das bietet den Münchenern gerade gegen kompakt stehende Gegner immer zusätzliche Räume, die sie für ihr Spiel dringend benötigen. Auch Hannover hielt am Sonntag-Abend 20-25 Minuten gut mit und neutralisierte den Rekordmeister über weite Strecken. Bayern nutzte wie fast immer in den letzten Wochen seine erste echte Torchance zur 1:0-Führung. Diese neu gewonnen Effektivität macht es den Münchenern in der Bundesliga in dieser Phase leicht die Siegesserie fortzuführen.

Zu Beginn der Hinrunde war das noch anders. Bayern tat sich schwer, gewann Spiele gegen Frankfurt, Hoffenheim, Hertha und Mainz ohne frühes Tor nur durch einen Kraftakt. Rang 16 in der Chancenverwertungstabelle stand für den FCB noch Ende Oktober zu Buche. Mittlerweile hat sich die Elf von Guardiola auf Rang 3 dieser Wertung vorgearbeitet (20,3 Prozent). Gerade im Hinblick auf das so wichtige 1:0 ist dies ein wesentlicher Faktor für die Konstanz der Münchener in der Bundesliga. Auch das Spiel gegen Hannover hat das wieder bewiesen.

2. Schweinsteiger setzt ein Ausrufezeichen

Am Freitag schrieb ich hier im Blog, dass das Hannover-Spiel die Gelegenheit für Bastian Schweinsteiger sein könnte, wertvolle Spielpraxis zu sammeln. Ich war also nicht überrascht, dass der 29-Jährige die Chance von Beginn an bekam. Überrascht war ich von seinem Auftreten und seiner Leistung. Wer einen lockeren Aufgalopp mit den üblichen Startschwierigkeiten erwartete, sah sich getäuscht. Schweinsteiger war im Boss-Modus und war bis zu seiner Auswechslung der beste Spieler auf dem Feld. Das Zusammenspiel der beiden Co-Kapitäne Lahm und Schweinsteiger war wie schon der Hinrunde exzellent. Wie selbstverständlich tauschten die beiden Nationalspieler die Positionen und Rollen. Schweinsteiger agierte meist als abkippender, aufbauender 6er und kurbelte das Aufbauspiel von hinten an. Seine Präsenz war bemerkenswert. Obwohl er schon nach 72. Minuten ging, hatte er nach Philipp Lahm (103) die meisten Ballkontakte aller Mittelfeldspieler (84). Gemeinsam mit Thiago spielte er die meisten Pässe im Angriffsdrittel (19). Das 2:0 bereitete er geistesgegenwärtig durch einen wunderbaren öffnenden Ball in den Rücken der vorrückenden 96-Abwehr vor. Dazu gewann er 14 Zweikämpfe. Nur Martínez (26) und Alaba (15) gewannen mehr. Wie gesagt: All das obwohl er die letzten 20 Minuten von der Bank verfolgte.

Guardiola hat im zentralen Mittelfeld inzwischen die volle Auswahl. Für mich spricht viel dafür Lahm und Schweinsteiger auch in den großen Spielen gemeinsam im Zentrum agieren zu lassen – zumindest wenn Schweinsteiger gesund und richtig fit werden bzw. bleiben kann. Sie ergänzen sich von ihren Fähigkeiten her fast optimal und obwohl beide noch nicht allzu viele Spiele gemeinsam auf dieser Position gemacht haben, ist ihr gegenseitiges Spielverständnis und ihre Abstimmung bemerkenswert. Gegen Hannover klappte auch das Zusammenspiel mit Thiago exzellent – in der Hinrunde agierten beide zum Beispiel in den herausragenden Partien gegen Leverkusen und Manchester City mit Toni Kroos. Es gibt keine Kombination, die großartige Schwächen aufweist. Einzig die zuletzt häufig gewählte Kombination aus Lahm, Kroos und Thiago strahlt mir persönlich zu wenig Torgefahr aus. Ich bin gespannt wie Guardiola die kommenden Spitzenspiele gegen Schalke, Leverkusen, Arsenal und Wolfsburg in der Mittelfeldzentrale angeht.

3. Rafinha unterstreicht seinen Wert

Nein, so richtig wohl ist mir immer noch nicht bei dem Gedanken, dass Rafinha für den Rest der Saison die Dauerlösung auf der rechten Abwehrseite sein könnte. Der Brasilianer, der 2011 aus Genua kam, hatte einen durchwachsenen Start in München und war bereits mehrfach kurz vor dem Absprung. Es war gut zu wissen einen Backup hinter Philipp Lahm zu haben, der gehobenes Format hat – allerhöchsten Ansprüchen genügte Rafinha meist jedoch nicht. In dieser Saison, das kann man nicht anders sagen, hat er seine Chance mehr als genutzt.

Durch Guardiolas Geniestreich Lahm ins Zentrum zu ziehen, boten sich ihm enorme Spielanteile und Minuten. Ungefähr seit Ende Oktober, Anfang November ist Rafinha in einem sehr respektablen Rhythmus, der kaum Schwankungen zeigt. Der 28-Jährige hat die Aufgabe angenommen. Er hat die Vorgaben Guardiolas, die gerade im Vergleich zu Alaba und vorher Lahm eine eher sichernde, zurückhaltende Interpretation der Außenverteidiger-Position vorsehen, verinnerlicht. Seine Passquote ist inzwischen gut, seine Giftigkeit im Zweikampf stand ohnehin nie in Frage. Gegen Hannover verbuchte Rafinha bereits die Assists Nummer 4 und 5 in der laufenden Saison vor. Insgesamt bereitete der ehemalige Schalker am Sonntag-Abend vier Torschüsse vor – der beste Wert aller Bayern-Spieler. Wenn er weiter so solide agiert und dazu immer mal wieder Torgefahr ausstrahlt, wird Rafinha auch im weiteren Verlauf der Saison ein wichtiger Baustein sein können.

Hannover 96 Zieler – Rajtoral, Marcelo, Schulz, Pocognoli – Huszti, Schmiedebach, Stindl (68. Andreasen), Bittencourt (37. Prib) – Rudnevs, Diouf (78. Sobiech)
FC Bayern Starke – Rafinha, Martínez, Boateng, Alaba – Lahm, Schweinsteiger (72. Pizarro) – Müller (62. Robben), Thiago, Götze (67. Kroos) – Mandzukic
Ersatz Neuer, Van Buyten, Contento, Dante
Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg)
Zuschauer 49.000 (ausverkauft)
Tore 0:1 Müller (25.), 0:2 Thiago (34.), 0:3 Müller (59.), 0:4 Mandzukic (66.)
Gelbe Karten Diouf, Huszti / Rafinha
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12 Antworten zu Hannover 96 – FC Bayern 0:4 (0:2)

  1. Bazi78 schreibt:

    Martinez war für mich heute wirklich sehr gut.Er hat 87% seiner Zweikämpfe gewonnen.Fast jedes Kopfballduell gewinnt er ja sowieso.Mit Leistungen wie heute hat Javi gute Chancen weiter in der Abwehr zu spielen.Dante hat als Linksfuß wie gesagt seine Vorteile.Boateng war bisher mMn der beste Innenverteidiger.Es wird in­te­r­es­sant wie Guardiola in den Topspielen in der Innenverteidigung aufstellt.Rafinha ist mittlerweile mehr als solide und wird vielleicht als zu schlecht bewertet.Die Zentrale mit Lahm und Schweini wird bestimmt so bleiben wenn beide fit sind.Dazu können je nach Form und Gegner Kroos,Thiago oder Götze ausgewählt werden…

  2. Ryukyu schreibt:

    Die Chancenverwertung in den letzten Wochen ist wirklich bemerkenswert. Das macht es für Bayern wesentlich einfacher. Komisch, dass das auch so einen Einfluss auf die Spielweise des Gegners hat! Speziell in der Bundesliga wirkt ein 0:1 mittlerweile wohl dermaßen demoralisierend, dass danach an nichts mehr geglaubt wird und das eigene Spielprinzip weitestgehend aufgegeben wird. Naja, mir soll es Recht sein. 🙂

    Mir ist heute besonders die Bedeutung von Manuel Neuer für die Mannschaft ins Auge gefallen! Wenn man die famose – vor allem auch fußballerische – Leistung von Neuer in London im direkten Vergleich mit dem Torwartspiel von Tom Starke heute sieht, dann tun sich da Welten auf. Das ist gar nicht gegen Tom Starke gerichtet. Auch er macht einen guten Job und versucht auch das Spiel schnell zu machen. Allerdings wirkt er immer etwas unsicher bei Rückpässen. Gerade zu Beginn ist mir aufgefallen, wie ungewohnt es auch für die Abwehr war, dass bei ihren scharfen und nicht immer flachen Anspielen Starke Probleme hatte, den Ball zu kontrollieren. Manuel Neuer ist in der Lage, selbst die schlampigsten Anspiele zu verarbeiten und die Bälle auch in größter Bedrängnis sauber weiter zu spielen. Man sieht bei Tom Starke, dass er versucht, sich an die Anforderungen im Bayern Tor anzupassen und auch möglichst direkt zu spielen, teils mit Pässen, die mitunter zu risikoreich wirken (trotzdem Kompliment, dass ihm das so gut gelingt, es kam schließlich jeder Ball an). Dennoch fällt bei Neuer im direkten Vergleich die enorme Leichtigkeit und die damit einhergehende Sicherheit und Ruhe auf, die er ausstrahlt. Dazu kommt seine sehr offensive Interpretation seiner Rolle im Spielfeld, sprich das weite Aufrücken. Außerdem ist er unglaublich schnell für einen Torhüter. Gepaart mit der nötigen Erfahrung (und Eingespieltheit mit seinen Vorderleuten) und dem richtigen Gespür für die Spielsituationen macht er mittlerweile fast gar keine Fehler mehr im Rauslaufen. Irgendwann wird dieses Risiko sicher mal bestraft, aber in Summe ist Manuel Neuer für mich der beste Torwart, den ich bisher gesehen habe. Es mag auf der Linie Keeper gegeben haben (Olli Kahn, auch Cassillas), die noch besser reagiert haben und noch bessere Reflexe hatten, aber in Summe ist für mich Manuel Neuer der perfekte Keeper für den FC Bayern von 2014. 2006 hatte ich mich sehr darüber geärgert, dass Jens Lehmann den Vorzug gegenüber Olli Kahn erhalten hat. Im heutigen Bayern Spiel halte ich einen Keeper vom Stil eines Olli Kahns nicht mehr für möglich, es sei denn er wäre noch zu enormen Anpassungen fähig.

    Was mir noch aufgefallen ist – Schweinsteiger wirkte in der Halbzeit ausgelaugt. Ich bin überrascht über seine guten Werte. Subjektiv empfunden lief er für mich etwas der Musik hinterher. Ich hatte bei seinem Gesicht auf dem Weg in die Kabine auch direkt die Befürchtung geäußert, dass er wieder Schmerzen im Knöchel habe. Auch nach seiner Auswechslung war er sehr unzufrieden. Sammer meinte im Anschluss, das läge an einer Spielsituation mit Robben, aber ich hatte bei der Szene kein gutes Gefühl. Ich fürchte fast, die alte Verletzung ist wieder aufgebrochen oder er merkt den Knöchel noch und kann nicht wirklich 100% belasten und das frustriert ihn. Das ist natürlich reine Spekulation, aber ich glaube nicht, dass Bastian Schweinsteiger in dieser Phase der Saison seine Schmerzen zugeben würde. Wenn er jetzt noch mal länger pausieren sollte, dann sind die großen Spiele und möglicherweise auch die WM für ihn gelaufen. Solange er es irgendwie aushält, wird er auf die Zähne beißen und auch nichts dazu sagen. Diese Sorge habe ich jedenfalls. Ich hoffe, dass ich mich in dem Punkt irre, aber meine Intuition sagt mir das Gegenteil.

  3. Thomas schreibt:

    Wieso ist Dir nicht wohl „bei dem Gedanken, daß Rafinha für den Rest der Saison die Dauerlösung auf der rechten Abwehrseite sein könnte“?? Der Kleine scheint ein Spaßvogel zu sein, scheint sehr bescheiden zu sein und eine fleißige Arbeitsbiene. Ich finde den immer besser und seine Flanken sind genauso präzise wie die von Lahm.

    Rafinha blüht immer mehr auf.

    Deine Bedenken kann ich mir nur damit erklären, daß Du Angst hast, er könnte nicht schnell genug sein bei gegnerischen Kontern.

    Zweikampfhärte hat er jedenfalls. Der zweite Rempler gestern ging mit einer Ermahnung aus. Ein kleinlicher Schiri hätte da nochmals Gelb geben können, dann wäre es die gelb-rote Karte gewesen. Ich glaube, als Rafinha die Hände hob, hatte er große Angst, daß er vom Platz fliegen könnte.

  4. förbay schreibt:

    Wenn man Hannover zuhause (!) 4:0 besiegt, sollte es ja eigentlich keinen Grund zur Sorge geben; Aber so langsam mache ich mir ein bisschen Sorge um den linken Flügel!

    Ribery ist gefühlt vielleicht bei einem Viertel aller Spiele dabei, und ohne ihn wirkt Alaba merkwürdig verloren auf der linken Seite. Grundsätzlich zieht es die Bayern immer auf die rechte Seite; Robben tummelt sich dort, selbst wenn er nominell glasklar auf links aufgestellt ist. Müller spielt dort, und er ist einfach ne Bank. Immer wieder fallen Tore nach Flanken von rechts, von Rafinha oder Lahm geschlagen.

    Was also ist mit dem linken Flügel? Was haltet ihr davon, wenn man Schweinsteiger mal hier im OM spielen lässt? Mit seiner Präsenz würde das Spiel automatisch auch links wieder kreativ und torgefährlich werden, es würde wieder symmterischer.

    Wenn es ein Element gibt, was Bayern letzte Saison so stark und unwiderstehlich gemacht hat, dann heißt es wohl „Flügelzange“. Ich finde, das braucht die Mannschaft, und zwar auch, wenn Ribery nicht auf dem Platz steht.

    • Ryukyu schreibt:

      Na.. man muss jetzt aber nicht Probleme konstruieren wo keine sind. Dass man auf der linken Seite schwächer ist, wenn Ribery fehlt, ist doch normal. Sonst wäre er wohl auch nicht zum Weltfußballer nominiert gewesen. Früher fiel sein Fehlen sogar noch viel mehr ins Gewicht. Ich halte im übrigen Mario Götze für die beste Alternative auf dem linken Flügel. Besser als Müller und Robben und auch Shaquiri.

      Ich schenke den Gerüchten um Draxler keinen Glauben, da ich ihn auch nicht in unserer Startelf sehe. Und für einen „Ergänzungsspieler“ legen wir keine 45 Mio. € auf den Tisch. Ansonsten wäre Draxler natürlich eine gute Alternative. Ich persönlich würde zum Saisonende wohl Shaquiri abgeben. Entweder durch eine Leihe über 1-2 Jahre oder auch meinetwegen direkt verkaufen. Auf der Position könnte man dann nachlegen. Im Zentrum und auf der rechten Seite ist man gut besetzt. Oder man macht noch eine Saison mit Shaquiri weiter und holt nächste Saison Marko Reus, wenn seine Klausel zieht. Allerdings weiß ich nicht, ob der überhaupt nach München möchte. Aber Reus wäre perspektivisch in meinen Augen eigentlich die logische Verstärkung für den FC Bayern. Dann könnte er sich ein Jahr auf München einstellen und 2016 dann zum Stammspieler aufsteigen, während Ribery in seiner letzten Saison das Backup bildet. Aber in 1,5 Jahren kann so viel passieren, es ist fast absurd, sich darüber Gedanken zu machen.

      Aktuell sehe ich links kein Problem. Man räumt jeden Gegner weg und siegt souverän mit 2:0 bei Arsenal. Probleme sehen echt anders aus. 😀

      • Thomas schreibt:

        Zunächst: Reus will nicht nach München, das hat er mehrfach erklärt. Außerdem hat der Bayern-Vorstand gerade beschlossen, keine Dortmunder mehr abzuwerben. Wenn Reus nicht auf die Insel geht, bleibt er also in Dortmund. Reus wird jedoch zögern, nach England zu wechseln, weil er gesehen hat, daß Holtby und Schürrle dort nicht glücklich geworden sind. Zudem fehlt Reus die Zweikampfhärte, um in der Premier League zu überleben.

        Shaqiri würde ich niemals verkaufen. Der kleine, quirlige Schweizer kann von Ribery viel lernen und mal sein Nachfolger werden. In 3 bis 4 Jahren steht Francks Karriere-Ende an und Shaqiri kann in seine Fußstapfen treten.

      • Bazi78 schreibt:

        Shaqiri ist mMn nicht so schlecht wie er gesehen bzw. gemacht wird.Bei Rafinha ist es das gleiche Problem.Der wird auch einfach zu schlecht bewertet.Götze ist doch ein guter Ribery-Ersatz.Wir können doch nicht 15-20 absolute Weltklassespieler unter Vertrag nehmen.Das wäre einfach nicht zu bezahlen und die Gehälter würden noch mehr steigen.
        Das der Bayern-Vorstand gerade beschlossen hat keine Dortmunder mehr abzuwerben ist wieder so eine super Story aus der Sport Bild.Die wollen sich einfach nur jeden Mittwoch wichtig machen.Mit ihrer Gehaltsliste war es doch genauso.Wer glaubt das ein Götze als neuer Spieler mehr verdient als unsere langjährigen und absoluten Führungsspieler dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen.Lahm und Schweini stehen wohl ganz oben in der Hierarchie.Dann kommen schon Ribery und Neuer.Das sind für mich die wichtigsten Spieler und so werden sie auch bezahlt.Alles andere würde nur die ganze Gehaltsstruktur durcheinander bringen und somit wäre der Neid-Faktor in der Mannschaft überhaupt nicht mehr zu kon­t­rol­lie­ren…

  5. Axel schreibt:

    Die linke Seite war gegen Hannover schwach weil Götze schwach war. Das Zusammenspiel mit Alaba klappt nicht. Wie oft hat Alaba ihn hiterlaufen, so gut wie nie hat Götze Alaba dann angespielt. Statt dessen ist er immer nach innen gezogen und hat sich x-mal verdribbelt. Hier und da hat er zwar schon sein Können aufblitzen lassen, aber insgesamt ist Götze für mich bisher eine Enttäuschung.

    • Bazi78 schreibt:

      Das Götze bisher eine Enttäuschung war ist doch ein Witz.Das hat wohl damit zu tun das er vom BVB kommt und sehr viel Geld gekostet hat.Er mußte auch schon auf der 8,links,rechts,als 10er und im Sturm spielen.War Müller der schon die gleichen Positionen spielen mußte wirklich so viel besser.Götze ist am besten auf der offensiven Acht oder als Zehner.Jetzt muß er eben für Ribery aushelfen und der ist einfach schwer zu ersetzen.Ich weiß nicht was einige Leute für Ansprüche haben: Robben ist genauso wie Shaqiri auf links nicht gut genug und jetzt auch noch Götze.Das Alaba nur mit Ribery gut zusammen spielt das gibt natürlich niemanden zu denken.Er war gegen Arsenal defensiv wie offensiv schwach.Aber klar vorne war wieder Robben oder Götze daran schuld und hinten waren es wie immer Boateng+Dante.Ich habe nichts gegen Alaba oder Müller die beiden sind als echte Bayern sehr wichtig für den Verein.Aber sie haben wohl dadurch bei einigen Fans mehr an Kredit als andere Spieler die schneller kritisiert werden…

      • Thomas schreibt:

        Dem kann man nur zustimmen, „Bazi“!! Manche Bayernfans übersehen es großzügig, wenn Alaba mal schwach spielt. Er hat einen Bonus und Götze einen Malus.

      • Axel schreibt:

        Ich bin nicht so sicher, ob die Kritik an Götze ein Witz ist. Er spielt weit unter seinen Möglichkeiten und mit seinen wechselnden Positionen ist das nicht wirklich zu erklären, schließlich müssen alle MF- und Offensivsieler ständig Positionen wechseln. Das letzte Spiel gegen Hannover ist ein überzeugender Beleg für die Kritik an Götze. Ob andere Spieler mal ein schwaches Spiel abliefern spielt dabei übrigens genausowenig eine Rolle.wie der Umstand, dass Götze vom BVB kommt und teuer war. Aber vielleicht warten wir das nächste Spiel gegen S06 ab und unterhalten uns dann weiter?

  6. Pingback: Wie Bastian Schweinsteiger den FC Bayern besser macht | Der Bayern Blog

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