Die Vorschau: Arsenals Spiel steht und fällt mit Mesut Özil

„The biggest danger for us, right now, is facing Arsenal in the last 16. It’s a tough draw. A lot can happen in those two games. It’ll be two teams that are very good tactically and technically. I’m really looking forward to that game. I think every football fan is.“ Philipp Lahm.

Es ist der erste echte Höhepunkt im Jahr 2014 für den FC Bayern München. Es wird knistern am Mittwoch-Abend im Emirates-Stadium wenn der zweite der englischen Premier League auf den ersten der Fußball-Bundesliga trifft. So gut die Saison des FC Bayern bisher war – die zwei Spiele gegen den FC Arsenal können der gesamten Spielzeit eine andere Wendung geben. Das ist der Reiz der K.o.-Runde in der Champions League. Warum Arsenal nach toller Hinrunde zuletzt schwächelte und worauf es für den FC Bayern ankommt – in der Vorschau:

Die Lage beim FC Arsenal: Die Londoner spielen insgesamt eine viel beachtet positive Saison. In einem Jahr in dem Manchester United ziemlich neben der Spur zu sein scheint, hat das Team von Arsène Wenger realistische Chancen auf den Meistertitel. Platz 2 nach 26 Spielen – nur einen Punkt hinter dem FC Chelsea sind der beste Nachweis für eine insgesamt gelungene Saison der Gunners. In den vergangenen vier Wochen tut sich der Hauptstadt-Club auch auf Grund von Verletzungen jedoch etwas schwerer. Der vielseitige zentrale Mittelfeldspieler Aaron Ramsey (Muskelriss im Oberschenkel) wird gegen Bayern genauso fehlen wie Flügelstürmer Theo Walcott (Kreuzbandriss). Gerade Ramseys Ausfall hat die Gunners hart getroffen. In der Liga gewann die Wenger-Elf nur eins der letzten vier Partien. Neben zwei Unentschieden gegen ManU und Southampton, fiel besonders die 1:5-Klatsche gegen den FC Liverpool negativ in Gewicht. Liverpool führte in diesem Spiel durch zwei Tore nach Standardsituationen bereits mit 2:0 – auch deshalb sollte das Ergebnis insgesamt nicht überbewertet werden. Am Wochenende gelang im FA-Cup auch dank eines Treffers von Lukas Podolski mit einem 2:1-Erfolg zumindest eine kleine Revanche gegen die Reds. Dennoch sucht Arsenal im Moment ein wenig die Form des Herbsts 2013.

Das Spielsystem: Arsenal agiert meist in einem sehr variablen 4-2-3-1, das im Angriff schon mal zu einem 4-4-2 oder 4-4-1-1 wird, wenn Özil als Verbindungsspieler zwischen Wilshere/Arteta und der einzigen, bulligen Spitze Giroud in die Spitze nachstößt. Giroud ist mit 10 Saisontoren Arsenals bester Torjäger und traf auch in der Champions League bereits 2 Mal. Arsenals Spiel hat sich im Prinzip unter Wenger nur wenig verändert und baut noch immer auf Ballbesitz und schnellen Kombinationen durch das Zentrum auf. Auch bei der 1:5-Niederlage gegen Liverpool hatte Arsenal 57 Prozent Ballbesitz und spielte über 100 Pässe mehr als der Gegner. Jack Wilshere und Mikel Arteta, der im Hinspiel gegen Bayern gesperrt ist, sind dabei in der Mittelfeldzentrale das Rückgrat dieser Spielweise. Gerade Wilshere gehört für mich zu den immer noch unterschätzesten Spielern im europäischen Fußball. Er hat sich in den vergangenen zwei Jahren vielleicht zu einem der besten 5 Spielern auf seiner Position entwickelt. Für Arteta könnte mit Flamini eine stabilisierende oder mit Rosicky eine kreative Alternative im Hinspiel von Beginn an spielen. Auf den Außen kann Wenger zwischen klassischen, schnellen Flügelspielern wie Podolski oder Oxlade-Chamberlain, beziehungsweise ins Zentrum ziehenden Spielgestaltern wie Santi Cazorla, Özil oder Rosicky wählen. Zwar baut Arsenals Spiel noch immer auf Ballbesitz auf – die Spiele im Vorjahr gegen den FC Bayern haben jedoch gezeigt, dass die Londoner auch in der Lage sind sich auf Ballgewinne und schnelles Umschalten zu konzentrieren. Gerade in London wird es aber Wengers Anspruch sein, das eigene anspruchsvolle Ballbesitzspiel konsequent durchzuziehen.

Arsenal hat in der Liga mit 26 Gegentoren die zweitbeste Defensiv-Bilanz, aber das 1:5 gegen Liverpool war kein einmaliger Ausrutscher. Schon beim 3:6 gegen Manchester City brach Arsenal nach einem Rückstand defensiv ein. Per Mertesacker wird in England wohl zurecht für eine seiner besten Saisons im Arsenal-Trikot gelobt – trotzdem bleibt es Per Mertesacker, mit den bekannten Schwächen im Spielaufbau und im 1-gegen-1 gegen schnelle, wendige Spieler.

Player to watch: Arsenals Spiel steht und fällt mit Mesut Özil. Der deutsche Nationalspieler ist ein entscheidender Grund dafür, dass die Gunners zum ersten Mal seit Jahren ernsthaft um den Titel in der Premier League mitspielen. Genau dieser Spielertyp, ein Nadelspieler der um den Strafraum herum Torchancen einfädeln kann und dribbelstark ist, hat Arsenal nach der großen Zeit der Fabregas, Rosicky und Hleb gefehlt. Özil hat sich auch in England nicht wirklich zu einem eiskalten Vollstrecker entwickelt, 4 Tore und 8 Assists unterstreichen jedoch seinen Wert. All das befreit ihn jedoch nicht davon, dass es nach wie vor ganze Spiele oder zumindest Phasen gibt, in denen Özil einem Spiel auf seltsame Art und Weise entschwindet. Ohne den torgefährlichen Ramsey im Rücken kommt in dieser Saisonphase im letzten Spielfelddrittel noch mehr Verantwortung auf den 25-Jährigen zu. Auch gegen Bayern wird Arsenals Spiel maßgeblich von seiner Leistung abhängen.

Worauf es ankommt: Philipp Lahm hat es in einem Interview mit dem Guardian sehr treffend gesagt: „We have always found it easier, and still do, when the opponent plays football as well, when they don’t just think in defensive terms, don’t just sit inside their penalty box“, sagte der Bayern-Kapitän. In der Tat wird das Spiel gegen Arsenal ein Anderes als es die Münchener gegen häufig tiefstehende, zumindest aber auf Kompaktheit ausgelegte Gegner gewöhnt sind. Bayern ist gut beraten den Druck auf Arsenals Viererkette stets hochzuhalten, sie ständig zu Reaktionen zu zwingen und aus ihren Positionen herauszulocken. Genau diese Ausrichtung könnte bei Guardiola übrigens den Ausschlag für Müller oder Götze statt Mandzukic im Sturmzentrum geben.

Bayern sollte zudem das Gegenpressing bedachter einsetzen als zuletzt in der Bundesliga. Gerade Wilshere (im Rückspiel auch Arteta) ist exzellent darin, das gegnerische Pressing auszuhebeln und in den Rücken der Pressinglinie zu gelangen. Bayern hatte in dieser Saison immer mal wieder Probleme wenn das Gegenpressing ins Leere lief und die Ordnung dadurch verloren ging. Gegen Arsenal könnte dies ein Knackpunkt werden. Insgesamt erwarte ich ein offenes, aufregendes Spiel. Bayern muss nach eher leichten Wochen in der Bundesliga von Beginn an auf das höhere Tempo eingestellt sein, um sich nicht überraschen zu lassen. Gelingt das ist für den FC Bayern schon im Hinspiel in London einiges möglich.

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15 Antworten zu Die Vorschau: Arsenals Spiel steht und fällt mit Mesut Özil

  1. Ryukyu schreibt:

    Endlich geht es wieder richtig los. 🙂

    Ich bin sehr gespannt auf das Spiel, auch auf die Aufstellung. Wobei für mich eigentlich nur eine Position wirklich fraglich ist – wer spielt im Sturm? Durch den Ausfall von Ribery ist Götze für mich auf der linken Seite gesetzt und somit keine echte Alternative mehr auf der 9. Bleibt also die Frage Mandzukic oder Müller? Eigentlich war Mandzukic für mich gesetzt, aber du hast vollkommen Recht, wenn du sagst, dass Müller eine gute Variante gegen Arsenal wäre. Zumal man auch schon gegen City mit Müller auf der 9 gespielt hat und eines der besten Saisonspiele gezeigt hat. Allerdings ist Müller nur unwesentlich beweglicher als Mandzukic, der Unterschied liegt vor allem in den Laufwegen. Von daher vermute ich, dass wir doch mit Mandzukic in der Spitze auflaufen werden. Mandzukic wird die IV permanent anlaufen, um so den Aufbau zu stören.

    Spielt Götze links, ist auch die Frage nach Kroos geklärt. Ich vermute, dass Kroos den defensiven 8er geben wird und Thiago die offensivere Variante ausübt. Auf der 6 wird man Lahm sehen, bleibt noch die rechte Seite. Spielt Müller nicht auf der 9, dann könnte er eine Alternative zu Robben sein. Aufgrund der überragenden Hinrunde und der Tatsache, dass Robben in den letzten Spielen immer von Beginn an aufgelaufen ist, sehe ich eher Robben als Müller in der Startelf. Damit bliebe für Müller nur der Platz auf der Bank.

    Die Abwehr dürfte keine Überraschungen bieten. Alaba – Dante – Boateng – Rafinha.

    Taktisch erwarte ich jedenfalls keine großen Experimente, obwohl man schon sagen muss, dass Guardiola immer für eine Überraschung gut ist.

    Ich erwarte Arsenal entgegen ihrer Gewohnheiten eher defensiv als offensiv. Sie können nicht ernsthaft versuchen, gegen Bayern ihr eigenes Spiel durchzudrücken. Sollte Arsenal das versuchen, kann ich mir vorstellen, dass das Achtelfinale schon bis zur Halbzeit vorentschieden ist. Allerdings könnte Arsenal Bayern weh tun, wenn sie sehr defensiv agieren und vor allem auf Konter spielen würden. Sie haben schnelle Spieler und sind technisch versiert. Außerdem wird ihnen das Liverpool Spiel in Erinnerung sein, wo sie defensiv desolat aufgetreten sind und viel zu große Abstände hatten. Von daher würde es mich sehr wundern, sollte Arsenal allzu offensiv agieren. Ich halte Bayern diese Saison eh nur für schlagbar in einer extrem defensiven Ausrichtung, durch gute Konter und eine effiziente Spielweise. Ich sehe kein Team, dass Bayerns Ballbesitzspiel über 90 Minuten unterbinden kann. Das mag in einigen Phasen möglich sein, muss es auch. Aber über 90 Minuten ist das nicht aufrecht zu erhalten. Alle Teams, die das bisher versucht haben, haben sich irgendwann das 0:1 gefangen und dann wurde es schwer.

    Eine taktische Variante wäre, so druckvoll und aggressiv zu beginnen und auf ein frühes 1:0 zu hoffen, so dass man sich dann wieder in die Defensive fallen lassen kann. In Anbetracht von Arsenals Negativlauf halte ich das aber für ausgeschlossen, zumal diese Variante auch sehr risikoreich ist. Geht das in die Hose, droht eine Vorentscheidung bis zur Halbzeit.

    Aber wie gesagt – ich erwarte Arsenal ungewohnt defensiv.

    • Shamp0o schreibt:

      Kann ich wieder mal alles unterschreiben. Götze wird fast sicher auf Riberys Position zum Einsatz kommen, weil er der einzige ist, der auf dieser Position nicht enttäuscht.
      Ich rechne zudem damit, dass Müller und Martinez als Joker auf der Bank sitzen und dann eingesetzt werden, wenn es das Spiel verlangt (zb. bei physischer Überlegenheit von Arsenal im Mittelfeld, zu statischer Ausrichtung der Stürmer, Führung über die Zeit bringe etc. pp.).

      Ich kann mir außerdem auch nur sehr schwer vorstellen, dass Arsenal hier wirklich auf Ballbesitz gehen wird. Eine reaktive Ausrichtung mit starkem koordinierten Mittelfeldpressing und eventuell situativer Mannorientierung (Götze, Kroos, Thiago) wie es Bayern letzte Saison gegen Barcelona gespielt hat, wäre denkbar. Zu ihren Chancen würde Arsenal dann durch Konter gegen sehr hoch gestaffelte Bayern und durch gezielte Angriffe in unvermeidbaren Schwächephasen der Bayern kommen.

      Letztendlich kann man viel darüber philosophieren ohne damit etwas zu erreichen.
      Ich jedenfalls werde versuchen das Spiel zu genießen und nicht wie in den letzten Jahren zitternd vorm Fernseher zu sitzen 🙂

  2. Thomas schreibt:

    Ich vermute, daß Robben auf dem linken Flügel spielen wird. (Er hat dort Ribery schon mal vertreten.) Müller würde dann die rechte Seite beackern und Mandzu als Sturmspitze auflaufen. Götze würde dann im Mittelfeld spielen, etwas vor Thiago. –

    Aber es wird ein enges Spiel. Man darf sich möglichst wenig Konter fangen und muß Özil auf die Füße treten (das macht Toni Kroos gern). Von Dante erhoffe ich mir, daß er seine Leichtsinnigkeiten abstellt und ein Topspiel abliefert.

    Wenn es 1:1 ausgehen sollte in London, dann bin ich auch zufrieden. Auch ein 1:2 ginge noch.

    Drücken wir unseren Jungs die Daumen!!!

  3. Bazi78 schreibt:

    Mandzukic hat in der CL nur in den Heimspielen als Mittelstürmer gespielt.Ich denke mittlerweile auch das Müller oder Götze als falsche Neun auflaufen werden.Gegen Peer und Co. sind die zwei einfach beweglicher und dynamischer.Müller und Götze aber auch Robben könnten dann ihre Positionen flexibel tauschen.Kroos und Thiago könnten sich dann ebenso als spielmachender Achter abwechseln.Lahm weiterhin als Sechser und die Abwehr wird wohl klar sein…

  4. anandvishwanathan schreibt:

    Wieder eine gute Einschätzung von Bayernblog.
    Arsenal hat ein echtes Problem: ohne Walcott + Ramsey sowie mangels eines MS von wahrlich internationalem Format haben sie schlicht und einfach nicht die Mittel die Bayern ernsthaft unter Druck zu setzen. ( vorausgesetzt das Bayern Team ist nicht vorher narkotisiert worden ).
    Arsenal erinnert mich an Juve aus der letzten Saison: ein in sich homogenes Team welches wie der BVB seine 11-12 Topspieler an Bord haben muss um auf diesem Level competitive zu sein. Apropos BVB: Wenger wird sich die Spiele FCB-BVB nochmals genau angeschaut haben.
    Erwarte die Gunners auch eher defensiv, tief stehend und dann auf schnelles Umschaltspiel sowie Kontertaktik setzend. Nach dem 1:3 auis der letzten Saison wäre ein 0:0 für Wenger ein gutes Ergebnis. Über Standards wird man versuchen eventuell einen Treffer gegen die Bayern zu erzielen.
    Wie der Bayernblog schreibt haben die Gunners in den letzten Wochen nicht wirklich überzeugt.
    Die Frage die sich dann stellt ist ob es den Bayern gelingt bei der zu erwartenden Überlegenheit die tödlichen Lochpässe ( Götze, Thiago…) zu verwerten ( Götze, Müller, Robben, ev. Mandschu)
    Die Außen werden den Platz maximal breit machen um so gemeinsam mit den OM in die freien Räume vorstoßen zu können.
    Der „Özil Faktor“: ja er ist die Schnittstelle für schnelles Umschaltspiel die den Gunners fehlte. Ohne Ramsey und Walcott als notwendige Verwerter ist Arsenal viel leichter auszurechnen.
    Aufgrund der sehr stabilen Verfassung der Bayern gehen diese als Favorit ins Spiel.
    Das 0:1 in München gegen Arsenal hat gezeigt wie ein deutlich stärker besetztes Team ( der FCB ) nach einem frühen Rückstand seine Probleme mit laufstarken und zweikampfstarken Gunners bekommen kann. Wenger wird sein Team genau an jenes Spiel erinnern.
    Volle Konzentration also von der 1. Sekunde, Dominanz ( wie gegen Man Citty im Hinspiel ) erarbeiten und diese dann auch in Zählbares verwandeln heißt die Devise.
    Beherrschen die Bayern das Spiel dann kommt auch Özil nicht zur Entfaltung. Desto mehr Spielanteile sich Arsenal erarbeitet umso mehr kommt der „Özil Faktor“ zum Tragen. Martinez könnte ihn dicht machen.
    Sehen wir einen bayrischen Zwergenaufstand ( Rafinha, Lahm, Thiago, Götze ) in London oder begegnet Pep den Gunners mit hoher physischer Präsenz ( Martinez, Madschu, BS31 )???

  5. Pingback: #Link11: The show must go on | Fokus Fussball

  6. H34T schreibt:

    Sehr interessante Vorschau. Vor allem die pressingresistenz von Wilshere sehe ich genauso. Als gutes Beispiel kann man sich das Video vom Arsenal Heimspiel gegen Barcelona von 2011 anschauen:

    Es zeigt sich, wie er sich dem intensiven Pressing, das Pep spielen lässt, widersetzt. Man kann gut sehen, wie er sich öfters gegen 2-3 angreifende/pressende Spieler behaupten kann.

    Als weitere große Gefahr sehe ich Oxlade-Chamberlain, der in den letzten Spielen starke Auftritte zeigte. Wenn er auf links gegen Rafinha zum Einsatz kommt, ist er genau der Spieler mit Geschwindigkeit, der Rafinha Probleme bereiten kann.

    Als Mittel gegen Arsenal sehe ich auch Standards, da haben sie sich zuletzt bei der 1:5 Klatsche gegen Liverpool anfällig gezeigt. Wenn das Spiel ähnlich ruppig wird, wie das Hinspiel im letzten Jahr, sollte es dazu ausreichend Gelegenheiten geben.

    Es wird auf jeden Fall endlich mal wieder ein großes Spiel, eigentlich erst das dritte diese Saison nach Dortmund und dem Hinspiel gegen Man City.

    • Ryukyu schreibt:

      Danke für das Video! Ich muss gestehen, dass mir Wilshere nie so sehr ins Auge gefallen ist, aber ich schaue auch relativ selten Arsenal. Der macht ja wirklich ein unglaubliches Spiel. Und er ist dort erst 19. 😮

      Ich werde heute Abend verstärkt drauf achten. Die Vorfreude steigt jedenfalls! Gestern gab es ja schon mit City-Barca ein tolles Spiel zum Auftakt in die KO-Phase.

      • anandvishwanathan schreibt:

        @Ryukyu
        Tolles Spiel Man City – Barca ?
        Also mal ganz ehrlich dass war doch wieder mal small ball ( tic tac,toe ) a la Barca. Welche cHANCEN hat sich Man City IN 93 Minuten erspielt? Wer hat sich eigentlich um Fabregas gekümmert? Messi lässt sich tief fallen, alles kümmert sich um Messi und Fabregas ist vogelfrei….Und wer hat Xavi mal auf die Füße getreten?
        Allenfalls Kompany ( geiler Auftritt + fast in jedem Zweikampf Sieger, sofort Vertrag anbieten ), Silva und Negredo ( knappe 70 Minuten dann war er mausetot ) sowie Zabaleta als Zerstörer konnten da mithalten. Natürlich, ohne Aguero und Milner ist Man City offensiv auf diesem Niveau nicht konkurrenzfähig.
        Erst mit Nasri kam City ( trotz 10 gegen 11 ) besser ins Spiel. Warum bringt Pellegrini Dzeko und nicht Jovetic???
        Toure Yaya konnte das Spiel ( trotz Unterstützung durch Silva ) wie eben auch gegen den FCB ( Hinspiel CL ) überhaupt nicht in den Griff bekommen. Neymar war gerade ein paar Minuten im Spiel und schon führte die Überladung durch Alves zum 2:0. Sorry, dass war eine Vorführung durch Barca. Gott sei Dank sind die Cules wieder stärker als in der vorherigen CL Saison.
        Mascherano konnte von Man City kaum unter Druck gesetzt werden- wobei jeder sehen kann dass er ein absoluter Schwachpunkt ist.

      • Ryukyu schreibt:

        Also ich fand das Spiel überragend ja. Vor allem in der 1. HZ. Taktisch und technisch auf höchstem Niveau. Beide Mannschaften mit völlig unterschiedlichen Spielansätzen, aber beide auf ihre Weise erfolgreich. Für mich war City auch die ersten 45 Minuten mindestens gleichwertig. Man könnte klar sehen, wie sie dieses Spiel für sich entscheiden wollen. Sie wollten das Zentrum schließen und durch schnelle und direkte Konter zum Erfolg kommen. So hatten sie in den ersten 45 Minuten auch die klareren Möglichkeiten.

        Silva war für mich klar der beste Mann auf dem Platz. Unfassbar der Typ, da hat einfach alles Hand und Fuß. Jeder Pass sitzt, egal wie schlecht man ihn anspielt, er spielt fast jeden Ball noch sauber weiter. Technisch perfekt, hohes Tempo, guter Schuss. Wenn man auf der Position nicht schon so übertrieben gut besetzt wäre – den müsste man holen.

        Ich fand es schade, dass es dir rote Karte gab. Die ging natürlich voll in Ordnung, aber mit 10 Mann machst du gegen so eine Mannschaft wie Barca (oder auch Bayern, wie man heute sehen konnte) eben nichts mehr. Die spielen dich müde und ziehen dich so lange auseinander, bis sie das zweite Tor machen. Trotzdem hatte City Chancen auf das 1:1. Von einer Vorführung kann man daher in meinen Augen überhaupt nicht reden. Die rote Karte hat das Spiel entschieden. Genau wie heute in London.

      • anandvishwanathan schreibt:

        @Ryukyu
        Respektiere selbstverständlich Deine Einschätzung. Habe zusammen mit Man City Fans das Spiel verfolgt und die waren verständlicherweise ganz schön leise.
        Valdes hatte 2 saves ansonsten blieb es ruhig- zu wenig um Barca ernsthaft zu gefährden. Hatte mir von Man City eine ernsthafte Anfangsviertelstunde erwartet wie es Arsenal gegen die Bayern gelungen ist. Aber dazu ist es nie gekommen. Barca hatte das Spiel mit „Tiki Tata“ voll im Griff.
        Natürlich hat die Rote mit anschließendem 11m als Brandbeschleuniger seine Wirkung nicht verfehlt.
        Die Bayern haben mir aber mit dem taktischen Wechsel von Lahm auf die A6 nach der roten für den Keeper in der numerischen Überlegenheit jedoch noch deutlich besser gefallen.

  7. Hier wird immer über Özil geredet, aber man sollte auch Cazorla nicht vergessen. Der Spanier hat in dieser Saison schon einige Male bewiesen, dass auch er durchaus in der Lage ist, die Fäden im Mittelfeld von Arsenal zu ziehen, wenn Özil ein eher schwaches Spiel ablieferte.

  8. Pingback: #Link11: Schlechter hätte sich der Effzeh auch nicht geschlagen | Fokus Fussball

  9. anandvishwanathan schreibt:

    Arsenals Spiel ist durch Özils verschossenen Elfer gefallen. Der sensible Özil ging anschließend immer mehr unter- und ergo auch sein Team.

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