Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern 1:1 (1:1)

Falls ihr es verpasst habt: Ein berauschendes Spiel. Ein frustrierendes Ergebnis. Bayern machte im Topspiel am Samstag Abend gegen Leverkusen beinahe alles richtig und bot eines der dominantesten Auswärtsspiele der jüngeren Geschichte und geht am Ende doch nur mit einem Punkt nach Hause. Die Guardiola-Elf mit Shaqiri für Robben und erneut Müller als einzige Spitze kombinierte sich von Beginn an in einen Rausch. Vor Kroos sehenswertem 1:0 in der 30. Minute hatte Bayern bereits vier riesige Torchancen vergeben. Im Gegenzug gelang Sam nach einem der wenigen konstruktiven Angriffe der Hausherren das 1:1, bei dem Neuer nicht die glücklichste Figur machte. Danach schnürte Bayern die Leverkusener am eigenen Strafraum ein. Müller vergab die größte Chance, als er freistehend aus acht Metern über das leere Tor köpfte. Bernd Leno vereitelte im Verlauf des Spiels 8 Großchancen. Am Ende reichten 27 Torschüsse und die Einwechslungen von Robben, Mandzukic und Götze nicht, um 3 Punkte aus Leverkusen mitzunehmen. Es war berauschend, aber frustrierend.

3 Dinge, die auffielen:

1. Kein Grund für Sinnkrisen

Nach dem Spiel wurden einige Stimmen laut, die die Ineffektivität der Münchener kritisierten. Vom „Sterben in Schönheit“ war da die Rede. „Ballbesitz schießt keine Tore“ war eine weitere gern verwendete Plattitüde. Natürlich ist das Ergebnis ein Witz. Aufwand und Ertrag standen in diesem Spiel auf beiden Seiten in keinem Verhältnis. Es waren am Ende zwei verschenkte Punkte. Trotzdem darf dieses Spiel kein Grund sein, Spielweise und Philosophie in Frage zu stellen. Im Gegenteil.

Es geht nicht darum, dass das Bayern-Spiel schön anzusehen ist. Es geht auch nicht darum Ballbesitz-Rekorde runterzubeten. Das entscheidende ist, dass Bayern zur Zeit in der Lage ist, die Balldominanz auch in Torchancen umzumünzen. Es gab zum Beispiel auch unter van Gaal oder Hitzfeld Spiele, in denen Bayern über 70 Prozent Ballbesitz hatte. Trotzdem hatte das Spiel gegen Leverkusen nur wenig mit dem häufig unkreativen Ballgeschiebe und Verlegenheitsfußball früherer Tage zu tun. Bayerns Passstaffetten sind hoch effektiv. Schließlich dürfen sie nie Selbstzweck sein, sondern dienen der Kreierung von Torchancen und Abschlussoptionen.

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Gegen Leverkusen ging Bayerns Plan im Prinzip hervorragend auf. Schweinsteiger, Lahm und Kroos agierten zwar weniger fluide als zuletzt, dominierten das Mittelfeldzentrum aber trotzdem nach Belieben. Auf den Außen überluden Alaba und diesmal auch vermehrt Rafinha gemeinsam mit Ribéry und Shaqiri den Flügel. Alabas 92 intensive Läufe dürften sehr nah der absoluten Bestmarke in der Fußball-Bundesliga sein. Bayern spielte 242 erfolgreiche Pässe im Schlussdrittel. Bayern gelang es, 19 Torchancen aus dem offenen Spiel heraus zu kreieren. Alle 4 Minuten ein gefährlicher Torabschluss aus dem Spiel heraus. 5 Chancen aus Ecken und Freistößen kommen oben drauf. Das muss für Guardiola und Co. die entscheidende Lehre aus diesem Spiel sein. Nicht Ausrichtung und Stil des Bayern-Spiels sind ineffektiv, sondern allein die Ausnutzung der Torabschlüsse. Guardiola wird hier mehr Präzision und Konzentration einfordern. Das sind keine unlösbaren Probleme und ein Grund für Sinnkrisen ohnehin nicht.

2. Leverkusen wird dem eigenen Anspruch nicht gerecht

Ich gebe zu, ich habe mich im Nachgang des Spiels am Samstag-Abend ziemlich über das Gerede von der Zwei Klassen-Liga aufgeregt. Von einer langweiligen Liga mit alles dominierenden Bayern war da die Rede. Mich ärgert dabei die fehlende Wertschätzung für die Entwicklung des FC Bayern und auch von Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren. Klar kann man immer wieder auf die wirtschaftlichen Vorteile dieser beiden Teams hinweisen. Aber die Top-Transfers der Bayern aus den vergangenen zwei Jahren mit Götze, Thiago oder Martínez standen gegen Leverkusen alle nicht auf dem Platz. Der Kern dieser Mannschaft besteht noch immer aus den Spielern, die vor gerade einmal zwei Jahren 7 Spiele in einer Saison verloren. Bayern hat sich spielerisch und taktisch weiterentwickelt. Wer diese Mannschaft schlagen will, sollte sich nicht über eine angebliche bayerische Dominanz beklagen, sondern einen eigenen Plan entwickeln. Mannschaften wie Wolfsburg oder Freiburg zeigten in dieser Saison wie das aussehen kann. Der Tabellendritte Leverkusen zeigte das nicht.

Die Elf von Sami Hyypiä zeigte ein sehr zurückhaltendes Pressing und begnügte sich damit, die Räume ab 30 Metern vor dem eigenen Tor zu verengen. Der Plan, den Ball dadurch zu gewinnen oder frühzeitig auf die Außenpositionen zu zwingen, schlug kolossal fehl. Weil Lahm, Kroos und vor allem Schweinsteiger den fehlenden Druck nutzten, um mit geschickten Kurzpässen und Laufwegen immer wieder in den Rücken des Leverkusener Mittelfeld zu kommen, und Alaba oder Rafinha gleichzeitig auf den Außen weit auf- oder einrückten, gelang es Bayern mehrfach im ganz normalen Spielaufbau 4 gegen 4 oder 3 gegen 4-Situationen gegen die Leverkusener Viererkette zu erzeugen. Im Verlauf des Spiels zog Leverkusen auch die zentralen Mittelfeldspieler immer weiter zurück, um den Abstand zur Viererkette zu verringern. Der Tabellendritte wirkte in dieser Phase im eigenen Haus eher wie ein Abstiegskandidat in der Allianz Arena.

Auch offensiv ließ sich Leverkusen wenig einfallen. Der Versuch, nach Ballgewinn schnell umzuschalten und über Kießling und Sam Konter einzuleiten, scheiterte an zu wenigen Ballgewinnen und häufig unpräzisen weiten Pässen. Eine weitere Idee war es offensichtlich, den robusten Can gegen Rafinha zu stellen und mit teilweise hohen Diagonalbällen hier für ein Missmatch zu sorgen. Can spielte 12 Fehlpässe (42 Prozent Passquote) und lief die wenigsten Kilometer aller Feldspieler. Durchschlagskraft entwickelte er über seine Seite nie.

Dass Bernd Leno am Ende die meisten Ballkontakte (49) hatte, passt ins Bild einer überforderten Leverkusener Mannschaft, die ihrem Anspruch als nationale Spitzenmannschaft zu keinem Zeitpunkt gerecht wurde. Dass so eine Vorstellung am Ende mit einem Punkt belohnt wird, gehört zu den Ungerechtigkeiten dieses Sports.

3. Guardiola hat seine Rotation gefunden

Nach den teilweise harten Umbrüchen in den Aufstellungen des FC Bayern zu Saisonbeginn, scheint Guardiola in dieser Phase  seine Rotation weitgehend gefunden zu haben. Lahm wird im Zentrum mindestens bis zur Rückkehr von Thiago zur Dauerlösung und Boateng und Dante haben sich in der Innenverteidigung festgespielt. Mir gefällt auch, wie Guardiola die Spielzeit von Robben managt. Der Niederländer spielte erst ein Mal in dieser Saison über 80 Minuten. Nach den Startelf-Einsätzen gegen Wolfsburg und Manchester City, gab Guardiola gegen Leverkusen Shaqiri den Vorzug und behielt Robben als frische Option in der Hinterhand. Shaqiri zeigte eine sehr gute Leistung, wirkte vor dem Tor aber genau wie Müller häufig überhastet und dadurch unpräzise. Er zeigte dennoch, dass ihm Guardiola auch in solchen Spielen vertrauen kann. Konfliktpotenzial könnte sich im Sturmzentrum entwickeln. Müller tat dem Bayern-Spiel auf dieser Position gegen Leverkusen wie schon gegen Manchester City gut. Trotzdem wurde Mandzukics Wucht und Durchschlagskraft in manchen Situationen vermisst. Der Kroate wirkte schon zu Saisonbeginn unzufrieden mit einer Rolle als Einwechselspieler und meldet nach vier Saisontoren berechtigte Ansprüche an. 

Für Mario Götze wird es ein langsamer Weg zurück in die Startelf. Auch er ist eine Option für ganz vorne, wird jedoch vorerst in einer Joker-Rolle verbleiben. Wie sich Javi Martínez, der in dieser Woche Lauftraining absolvierte, in die Mannschaft einfinden soll, bleibt mir momentan noch ein Rätsel. Er könnte durch die Boateng-Sperre in der Champions League zunächst auf hohem Niveau als Innenverteidiger getestet werden. Ob er in der momentanen Ausrichtung auf der 6 eine bessere Option wäre als Lahm, wage ich zur Zeit zu bezweifeln. Hier wird Guardiola Lösungen finden und Spielzeiten sinnvoll verteilen müssen. Fragezeichen gibt es auch noch in der Rolle des Ergebnis-Stabilisators. Im Vorjahr war es Luiz Gustavo vorbehalten, in engen Spielen ab der 75. Minuten für zusätzliche Stabilität zu sorgen. Guardiola setzte in dieser Rolle bisher auf Jan Kirchhoff, der jedoch gegen Manchester City mit dieser Aufgabe überfordert wirkte. Martínez wäre für diese Rolle sicher eine Luxus-Lösung. Für van Buyten, Pizarro und Contento bleibt zur Zeit nur eine Rolle als Gelegenheits-Lückenfüller

Bayer 04 Leverkusen Leno – Donati, Toprak, Spahic, Boenisch – Bender, Reinartz, Rolfes – Sam (82. Kruse), Kießling (83. Hegeler), Can (68. Son)
Ersatz Palop, Wollscheid, Hilbert, Castro
FC Bayern Neuer – Rafinha, Boateng, Dante, Alaba – Lahm – Shaqiri (71. Robben), Kroos (85. Götze), Schweinsteiger, Ribéry – Müller (80. Mandzukic)
Ersatz Starke, Van Buyten, Pizarro, Contento
Schiedsrichter Kircher (Rottenburg)
Zuschauer 30.210 (ausverkauft)
Tore 0:1 Kroos (30.), 1:1 Sam (31.)
Gelbe Karten Boenisch / Boateng
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10 Antworten zu Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern 1:1 (1:1)

  1. Ryukyu schreibt:

    Das war gestern in der Tat ein berauschendes Spiel. Ich fand Bayern noch überzeugender als am Mittwoch in Manchester. Meine Befürchtung von vor dem Schalke Spiel, dass Bayern in dieser Phase evtl. schon die Meisterschaft verspielen könnte, hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt.

    Was mich gestern am meisten gefreut hat ist die abermals verbesserte Stabilität in der Defensive. Leverkusen hatte dermaßen viel Druck, dass sie überhaupt kaum einen geordneten Angriff spielen und nur mit langen Bällen operieren konnten. Und selbst wenn man hinten einigermaßen geordnet rausspielen konnte, war Bayern schon wieder gut organisiert. Wobei man auch sagen muss, dass Leverkusen viel zu schwach nachgerückt ist. Wenn man sich dazu im Vergleich Dortmund anschaut (das 1:0 aus dem CL Spiel am Dienstag ist da exemplarisch), die mit 5 Spielern im Vollsprint nachrücken, dann ist das eine andere Kategorie.

    Berauschend war jedenfalls das Tempo, mit dem gestern gespielt wurde. Allerdings ging Bayern nach 80 Minuten erneut etwas die Luft aus. Kein Wunder, das über 90 Minuten aufrecht zu erhalten, ist eigentlich unmöglich. Trotzdem muss man sich in Zukunft besser die Kräfte einteilen. Sonst verliert man so ein Spiel möglicherweise noch in den letzten 10 Minuten. Auch die mangelnde Effektivität könnte ein wenig mit dem hohen Tempo zusammenhängen. Dortmund kämpft ja schon seit Jahren mit dem gleichen Problem. Fehlt in den entscheidenden Situationen vielleicht ein wenig die Ruhe – physisch und psychisch!? Das könnte auch ein Grund dafür sein, warum Gomez so effektiv ist. Er geht nicht so viele Wege wie ein Mandzukic oder gestern Müller. Dafür ist er im entscheidenden Moment aber auch einfach da und hat die nötige Ruhe.

    Das einzige, das mich gestern etwas gestört hat, waren die späten Wechsel. Wenn ich 60 Minuten so anrenne und es einfach nur an der Effektivität fehlt, warum wechsel ich die dann nicht ein, wenn sie doch auf der Bank sitzt!? Mandukic kam erst in der 80. Minute. Positiv aufgefallen ist mir gestern auch Shaquiri, dessen größter Fan ich ja nicht unbedingt bin. Das war gestern seine beste Leistung für mich seit Wochen. Wenn nicht sogar überhaupt im Bayern Dress.

    Ich bin aber überzeugt, dass Götze seinen Weg schneller in die Mannschaft finden wird, als angenommen. Guardiola wird ihm Spielanteile einräumen. Und sei es erst mal über Joker-Einsätze. Und ich kann mir auch vorstellen, dass Martinez wieder die Lahm Position einnimmt.

    Mein persönliches Fazit der letzten 2 Wochen: Ich bin überrascht, wie schnell sich die Mannschaft weiterentwickelt hat in der kurzen Zeit. Vor allem defensiv sieht das mittlerweile schon ganz anders aus als noch zu Saisonbeginn. Dass Bayern schon so früh in der Saison so starke Spiele abliefert wie in Manchester und in Leverkusen, damit war nicht zu rechnen. Ich bin so gespannt auf das Gipfeltreffen in Dortmund am 23.11. Dortmund halte ich in der aktuellen Verfassung jedenfalls fast für den einzigen Gegner, der Bayern richtig weh tun kann. Auch international. Wenn man sich anschaut, wie behäbig und langsam Real diese Saison spielt. Oder ManU. Barca habe ich zugegebenermaßen noch gar nicht gesehen über 90 Minuten. Aber allein in dem Tempo, das Bayern und Dortmund spielen, und dem Tempo der englischen Spitzenmannschaften und Real liegen Welten. Und Bayern kann sich auf jeden Fall noch verbessern. Dazu fehlen mit Martinez, Thiago und Götze noch drei absolute potenzielle Leistungsträger. Eigentlich vier, zählt man Badstuber noch dazu. Der wäre eigentlich perfekt für das Spiel Guardiolas.

    • argus schreibt:

      Danke für deine Beiträge hier, die werten den Blog definitiv auf! Und wo ich schon dabei bin..diese Seite ist Klasse, weiter so!

      Nur ganz kurz zu dem Tempo und dem Thema „Ermüdungserscheinungen nach 80min“: Du könntest natürlich Recht haben aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob es nicht doch eher an der Unkonzentriertheit als an fehlender Kraft lag. Immerhin haben ja die Leverkusener am Ende mit Krämpfen am Boden gelegen vom vielen Räume zulaufen. Oder waren das alles Schauspieleinlagen? Keine Ahnung…

  2. Cryobot schreibt:

    Kleiner Schreibfehler oben: “ Im Gegenzug gelang Castro nach einem der wenigen konstruktiven Angriffe der Hausherren das 1:1″
    Ansonsten wie eigentlich immer nix zu bemängeln, danke für deine Beiträge!

  3. Pingback: Leverkusen-Bayern: Weitere Analysen | Der göttliche Müller

  4. Rainer schreibt:

    „Im Gegenzug gelang Sam nach einem der wenigen konstruktiven Angriffe der Hausherren das 1:1, bei dem Neuer nicht die glücklichste Figur machte. “

    Zwei Torwarttrainer schreiben im Forum auf torwart.de ihr Meinung zu dem Tor:

    #1
    „[…]nicht so wie Neuer in dieser Situation. Neuer stand 2-3 Meter vor dem Pfosten entfernt. Damit hat er erhöhtes Flankenradius, was ihm ermöglicht solche Bälle am zweiten Pfosten überhaupt zu erreichen.

    Und da kommt immer die Glaubensfrage: Gehe ich als Keeper raus wenn ich den Ball gerade noch so erwischen kann? Muss man nicht immer machen. Wäre die Flanke nicht gefährlich, dann sollte man dies unterlassen. In dieser Situation ist exakt Gegenteil der Fall. Der Ball ist zu nah am Tor und der Stürmer läuft einköpfbereit am zweiten Pfosten. Auch wenn man den Ball nicht mehr fausten oder fangen kann, muss man versuchen ihn irgendwie vor dem potenziellen Kopfball zu erwischen. Und wenn man ihn nur mit den Fingerspitzen drüber lenken kann, dann muss man das auch machen. Neuer steht gut, läuft sehr dynamisch raus, und lenkt den Ball über Kießling. Und er lenkt den Ball nicht in die Mitte sondern verlängert ihn nach außen. Ich würde daher von einem guten Stellunggspiel, und einem insgesamt sehr starkem Flankenlauf sprechen. Diese Aktion muss man loben, und nicht kritisieren. Ich würde glatt behaupten, dass die meisten Keeper in der Liga diese Flanke niemals entschäft hätten, sei es weil sie zu passiv stehen, nicht so schnelle Schritte hinkriegen, oder sich nicht sicher sind ob sie den Ball kriegen. Und danach steht er schnell auf, positioniert sich gut, und lenkt den Ball schulmäßig zur Seite ab. Also würde ich da nicht vom Fehler sprechen. Ich fand seine Aktion sogar richtig gut. “

    #2
    „Hier kann man nicht von einem Torwartfehler sprechen, man kann im Nachhinein sagen was man das nächste Mal besser oder anders macht aber es war kein Fehler. Geht er nicht raus und bleibt drin riskiert er einen Kopfball mit voller Wucht auf das Tor aus 5-6 Metern. Die Wahrscheinlichkeit eines Treffers wäre sehr hoch. Er hat ihn entscheidend abgelenkt, den Nachschuss sehr gut pariert und dann steht da Sam ganz alleine im Fünfer. Warum kommt die erste Flanke durch, warum kommt ein Leverkusener nach Neuers ersten Aktion frei zum Schuss, warum kommt ein Leverkusener nach Neuers zweiter Aktion frei zum Schuss? Einmal das defensive Mittelfeld und zweimal in der Abwehr gepennt… Die Aktion von Neuer darf man nicht isoliert betrachten. „

    • derbayernblog schreibt:

      Interessante Argumente. Ich habe mich bewusst für die Formulierung „unglücklich“ entschieden. Ich habe mir die Szene mehrfach angeschaut und im Prinzip verhält sich Neuer in beiden Szenen richtig. Er faustet die Flanke nach außen und wehrt den Schuss mit einem guten Reflex ab. Er hat Pech, dass beide Abwehraktionen genau bei einem Gegenspieler landen. Deshalb sah er unglücklich aus. Ein Fehler ist ihm nicht unbedingt anzukreiden.

  5. Leon schreibt:

    Was auf jeden Fall auch noch eine tolle Szene ist, war die Rettungsgrätsche
    von Boateng gegen Sam.
    Er hatte zu diesem Zeitpunkt glaube ich schon die gelbe Karte…war also nicht
    ganz ungefährlich…

  6. Pingback: Ode an Pep oder Emotionen sind emotional - Breitnigge.de - Ärmel hoch. Stutzen runter.

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