FC Bayern – VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)

FC Bayern Neuer – Rafinha, Boateng, Dante, Alaba – Lahm – Robben (62. Shaqiri), Müller, Schweinsteiger (62. Kroos), Ribéry – Mandzukic (85. Kirchhoff)
Ersatz Starke, Contento, Van Buyten, Pizarro
VfL Wolfsburg Benaglio – Träsch, Naldo, Knoche, Rodríguez – Luiz Gustavo, Polak – Koo (82. Arnold), Diego, Schäfer (68. Perisic) – Olic (84. Caligiuri)
Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock)
Zuschauer 71.000 (ausverkauft)
Tore 1:0 Müller (63.)
Gelbe Karten Schweinsteiger, Mandzukic / Diego

Falls ihr es verpasst habt: Nach kurzer Urlaubspause geht es hier im Blog nun wieder im gewohnten Rhythmus weiter. Bayern startete mit einem zähen Auftritt in eine ganz wichtige Woche, die am Mittwoch in Manchester und am Samstag in Leverkusen noch zwei ganz dicke Brocken bereit hält. Bayern erneut mit Lahm im Zentrum, und Rafinha hinten Rechts. Für Kroos rückte Müller auf die 8er-Position. Wolfsburg bot von Beginn an den gewohnt kompakten Hecking-Fußball und schaffte es Bayern über weite Strecken weit genug vom eigenen 16er fernzuhalten. Thomas Müller und Pep Guardiola erwähnten nach dem Spiel explizit die unangenehme Mannorientierung (Guradiola: „Man-to-man“) der Wolfsburger im Mittelfeld, die Bayern Probleme bereitete. Die größte Chance der ersten Hälfte vergab Robben der fünf Meter vor dem Tor im letzten Moment von Olic am Torabschluss gehindert werden konnte (40.). Nach der Pause wirkte Bayern bemühter, brauchte jedoch bis zur 63. Minute, eher der bis dahin glücklose Müller die beste Kombination des Tages über Shaqiri und Ribéry zum 1:0 vollendete. Wolfsburg hatte in der Schlussviertelstunde seine beste Phase, Bayern jedoch mit Neuer einen Torwart im Kasten, der das hielt, was es zu halten gab. Insgesamt ein verdienter, wenn auch insgesamt spielerisch wenig inspirierender Erfolg der Bayern.

3 Dinge, die auffielen:

1. Glanzlose Siege sind glanzlos

Nach den beeindruckenden Auftritten der Guardiola-Elf gegen Moskau, Schalke und unter der Woche gegen Hannover war in den vergangenen Tagen so etwas wie Euphorie ausgebrochen, um einen spielerisch erneuerten FC Bayern. In der Tat war gerade der Auftritt gegen Schalke ab der 20. Minute spielerisch ein echter Schritt nach Vorn. Das maue Spiel gegen den VfL Wolfsburg deshalb als Rückschritt zu bezeichnen, hielte ich dennoch für falsch. Natürlich war der Auftritt am Samstag über weite Strecken zäh. Über 50 Fehlpässe im Offensivdrittel standen nach dem Abpfiff zu Buche. Allein Franck Ribéry und Thomas Müller kamen zusammen auf über 20 Fehlpässe und Ballverluste. Erschwerend hinzu kam, dass Schiedsrichter Dankert das harte Wolfsburger Spiel über weite Strecken duldete und trotz insgesamt 25 Fouls nur eine gelbe Karte gegen die Hecking-Elf verhängte. Auch die vielen Fouls störten den Münchener Spielfluss enorm. 

Es sind Spiele wie diese, die am Ende einer Saison auch darüber entscheiden können, ob der Deutsche Meister FC Bayern heißt oder nicht. Denn Spiele wie diese gibt es in jeder Saison. Auch im Vorjahr beim müden 1:0 in Hoffenheim, beim 1:1 in Nürnberg oder beim 2:0 gegen Fürth war Bayerns Spiel über weite Strecken träge. Es sind Spiele, die am Ende nicht nur über Qualität entschieden werden, sondern auch und vor allem über Charakter und Einsatzwillen. Die Tugenden also, die Matthias Sammer vor kurzem in seiner vielbeachteten Mahnung an die Mannschaft einforderte.

Die Mannschaft reagierte am Samstag vor allem zwischen der 50. und 70. Minute. Wie immer gegen tiefstehende Gegner, entstanden Chancen vor allem dann wenn Bayern abgewehrte oder verlorene Bälle schnell zurückgewinnt und den Druck auf die gegnerische Mannschaft so aufrecht erhält. Das hat weniger mit individueller Klasse, als mit kollektiver Laufbereitschaft zu tun. Bayern erarbeitete sich rund um den Führungstreffer mit einigen frühen Ballgewinnen genau diesen Druck, der am Ende auch zum Siegtreffer führte. Das sollte für die Mannschaft genau so ein Lerneffekt sein, wie die wackelige Schlussviertelstunde, die für mich im Übrigen ein viel größeres Ärgernis war, als der zähe Auftritt zuvor.

Dass am Mittwoch gegen Manchester und vor allem am kommenden Samstag gegen bärenstarke Leverkusener eine andere Leistung erforderlich ist, wird jedem in der Mannschaft klar sein. Glanzlose Spiele sind glanzlos. Aber glanzlose 3 Punkte sind 3 Punkte und darauf kommt es an Nachmittagen wie diesen an.

2. Guardiolas überraschende Wechsel

Ich halte es für eine der unterschätzten Fähigkeiten eines Trainers durch proaktive und geschickte Einwechslungen Einfluss auf den Spielverlauf zu nehmen. Pep Guardiola ist beim FC Bayern bisher eher durch konservative Wechsel aufgefallen. Am Samstag wechselte der Katalane bereits in der 62. Minute – so früh wie noch nie in dieser Saison. Mit Shaqiri und Kroos kamen zwei logische Offensiv-Optionen. Dass für sie Schweinsteiger und Robben weichen mussten, kam dafür doch sehr überraschend. Persönlich hatte ich eher mit den bis dato erschreckend schwachen Franck Ribéry und Thomas Müller als Wechsel-Kandidaten gerechnet. Dass Müller eine Minute nach dem Wechsel auf Vorlage von Shaqiri und Ribéry den Siegtreffer erzielte, war der Lohn für diese überraschende Wechsel.

Spätestens wenn Götze und Thiago wieder zurück und fit sind, sollte Guardiola die enormen Einflussmöglichkeiten von der Bank nutzen, denn Wolfsburg wird nicht der letzte unangenehme Gegner gewesen sein, der gegen Bayern lange ein 0:0 halten kann.

3. Müller fremdelt auf der 8

Die Personalie Thomas Müller ist momentan wohl die komplizierteste im Bayern-Kader. Der Siegtreffer gegen Wolfsburg, zwei Treffer und ein Assist am Mittwoch im Pokal gegen Hannover sind eine hervorragende Bilanz und unterstreichen den Wert des Nationalspielers für diese Mannschaft nach einem für ihn persönlich eher durchwachsenen Saisonstart. Es ist dabei kein Zufall, dass Müller diese Statistiken jetzt auf dem rechten Flügel auflegte. Auch gegen Wolfsburg fiel der Treffer erst als Guardiola ihn in der 62. Minute aus dem Zentrum nach rechts beorderte. Es ist durchaus paradox, dass ausgerechnet der Freigeist Müller Schwierigkeiten hat die Anforderungen Guardiolas an eine weitgehende Anarchie der drei zentralen Mittelfeldspieler zu erfüllen. Die erste Wahl auf diesen Positionen scheinen zur Zeit Lahm, Schweinsteiger und Kroos zu sein, die diese Anarchie gerade gegen Schalke bereits nahe der Perfektion interpretierten.

Auch gegen Wolfsburg war Müller zwar viel unterwegs und hatte die höchste Laufleistung aller Bayern-Spieler, dafür fehlte seinem Spiel lange Zeit die Effektivität, die ihn sonst auszeichnet. Immer wieder wich Müller aus dem Zentrum nach rechts außen aus und stand Robben dort regelmäßig auf den Füßen. Müllers Passquote bewegte sich in der ersten Hälfte bei nur knapp über 50 Prozent. Missverständnisse und Abspielfehler wechselten sich über weite Strecken ab. Insgesamt spielte Müller 13 Fehlpässe – schlechtester Wert aller Spieler auf dem Platz. Er fremdelt auf der 8 – das war auch gegen Wolfsburg nicht zu übersehen.

Es dürfte deshalb nicht überraschen, wenn schon am Mittwoch in Manchester die offene Frage in der Bayern-Startelf nicht mehr Kroos oder Müller, sondern Müller oder Robben lautet.

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9 Antworten zu FC Bayern – VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)

  1. Wewew schreibt:

    Wo denkst du wird sich Schweinsteiger einfinden wenn Martinez/Thiago wieder fit sind, jetzt wo Lahm als der defensivste der zentralen Mittelfeldspieler agiert? Wie zu Beginn auf der 6 oder doch auf der defensiveren Halbposition? Ich denke nämlich nicht, dass Lahm langfristig im Zentrum bleiben wird.

    • derbayernblog schreibt:

      Ich glaube auch, dass Lahm mittelfristig wieder auf die RV-Position rückt. Thiago würde Müllers Rolle als Alternative auf der 8 einnehmen und Müller sich mit Robben auf der rechten Außenbahn abwechseln. Schweinsteiger bleibt im Zentrum und Martinez? Ja, das ist in der Tat eine offene Frage. IV oder ZM?

  2. Ryukyu schreibt:

    Vorab: Ich bin froh und auch ein wenig überrascht, wie gut Bayern den ersten Teil dieser harten Wochen gemeistert hat. Damit habe ich nicht unbedingt gerechnet, waren alle Siege nicht nur verdient, sondern auch souverän.

    Zu gestern gibt es gar nicht so viel zu sagen, du schreibst es ja auch. Solche Spiele gibt es und niemand wird sich an sie erinnern. Mich nervt mittlerweile allerdings echt die Spielweise vieler Mannschaften in München. Wenn selbst ein Team wie Wolfsburg, das ja den Anspruch verfolgt, sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, 80 Minuten mit Mann und Maus hinten drin steht und wirklich jede Beteiligung am Spiel verweigert, dann geht mir echt die Hutschnur hoch.

    Allerdings tragen die Bayern daran auch eine Teilschuld. Für mich ist der Weg zum extremen Ballbesitz ein Schritt zurück. Natürlich gibt es Spielsituationen und Szenarien, in denen das eine angemessene Spielweise ist, insgesamt aber schläfert man das eigene Spiel damit ein. Ich weiß gar nicht woran das liegt. Möglicherweise daran, dass die Geschwindigkeit der Verarbeitung bzw. die Anzahl der Kontakte bei einem Pass wichtiger ist, als seine Qualität!? Natürlich ergeben sich durch schnell Passstaffetten häufig Räume, aber in der Trägheit wie das gestern passiert ist bzw. gegen so massive Abwehrreihen eben auch eher nicht.

    Von daher ist die aktuelle Spielweise für mich eher ein Schritt nach hinten. Ballbesitz ist natürlich eine effiziente Form der Verteidigung, wird er aber übertrieben führt das dazu, dass sich dein Gegner hinten so einigelt, wie das mehrfach gegen Barca und auch gegen Spanien praktiziert wurde. Dadurch hat man insgesamt einfach zu wenige Räume und beraubt sich so selber eigener Stärken. In meinen Augen entwickelt sich die Mannschaft im Moment einfach zurück.

    Zum Thema Müller: Es ist wirklich kurios, dass er auf der Halbposition nicht zurechtkommt. Gerade weil die auch so variabel gespielt wird. Müller ist für mich aber nicht das größte Problem im aktuellen Kader. Das Problem sehe ich auf der rechten Seite. Mir ist wirklich ein Rätsel, was Lahm im Mittelfeld soll. Klar spielt er dort gut, aber Rafinha kann ihm nicht im Ansatz ersetzen. Und mit Lahms Fehlen verliert Robben sämtliche Offensivpower. Mittlerweile weiß ja echt jeder Regionalligakicker, wie er gegen Robben zu verteidigen hat, wenn er nicht hinterlaufen wird. Deswegen wäre Müller für mich auch in der Zeit auf der rechten Seite gesetzt. Keinen Schimmer, was Guardiola mit Lahm im Mittelfeld will. Hoffentlich hören diese Experimente endlich auf, wenn Götze wieder zurückkehrt und Schweinsteiger die alte Physis hat. Man rauft sich mittlerweile ja schon die Haare, wenn man die Aufstellung liest.

  3. Taktik Boomboxx schreibt:

    Das Müller komischer Weise sich mäßig auf der rechten 8 zurecht findet, hat mich auch sehr überrascht. Normalerweise attestiert man ihm ja ein sehr gutes Verständnis für Zeit und Raum und dementsprechend hohe Spielintelligenz. Alleine sein Defensivverhalten (vorallem Zustellen von Passwegen und dem punktuellen Pressing) gegen Barca im Halbfinale war weltklasse. Er müsste eigentlich das „Pep-System“ verstehen …

    Meine Theorie dazu: Ich vermute, dass Müller eher aus einer gewissen Statik und Ordnung heraus Impulse setzen kann. „Seine“ Spielidee scheint vielleicht nicht ganz kompatibel mit der von Guardiola zu sein. Müllers Stärken basieren ja auch auf Freilaufen, Konter und schnelles Umschalten. Er erkennt vielleicht eher “ die Geschwindigkeitsunterschiede“ zwischen den ruhenden und sich bewegenden Spielern. Wenn aber viel mehr Spieler gleichzeitig in Bewegung sind (also ein größeres vermeintliches Chaos herrscht) scheint er es nicht schnell genug erkennen zu können ODER er hat noch keine Antworten (Handlungsoptionen, Automatismen) auf diese Situationen.

    Nur meine persönliche Meinung. Würde mich auf Antwort freuen … 🙂

  4. Robert schreibt:

    Muss ja nicht jeder Spieler alles spielen können. Ich denke, dass ihm einfach zu wenig Raum gelassen wird in diesem System und tiefstehenden Gegnern. Die 10 letzes Jahr hat er auch eher als hängende Spitze interpretiert, und nicht als tiefstehende spielmachende 10 wie Toni Kroos das z.b. macht. Für mich einer der Gewinner unter Guardiola, genau seine Position.

    Ich würde sehr gerne Martinez auf der 6 sehen, für die defensive Stabilität. Pressingresistent, ball- und passsicher ist er auch. Und die überragenden Pässe müssen sowieso die 8er spielen oder seh ich das falsch?

  5. anandvishwanathan schreibt:

    Habe die Analyse des Spiels S04- FCB sehr vermisst. Dies war meiner Meinung nach ein Richtung weisendes Spiel. „Der Prinz“ hat von Pass- und Positionsspiel gesprochen auf welches sich der Gegner nur sehr schwer ( wenn denn überhaupt ) einstellen kann.
    Spielverlagerung hat sich endlos mit Lahm und dem Vorschieben von Rafinha beschäftigt. Dabei war der wesentliche Faktor die Anwesenheit von BS31 und dessen positiver Einfluss auf die Stabilität.
    Spielverlagerung lag auch in der Einschätzung von Xavi in der letzten Saison völlig daneben. Da schwelgte man in Nostalgie und erkannte überhaupt nicht dass
    1. Xavi weder mental und schon gar nicht körperlich in Topform war. Barca konnte kaum Pressing spielen da vor allem Xavi dazu nicht in der Lage war. Somit gab es für die Gegner stets Anspielstationen.
    2. Die Spielweise von Barca so statisch geworden war dass gegnerische Trainer nur mehr 15 Minuten Videoanalyse genügten um sich auf Barca einzustellen. Messi in the cage, Iniesta möglichst früh attackieren, Pressing auf Xavi…Dann schnelle Konter in die Schnittstellen wie Bartra, Puyol oder Mascherano um den Sack zu zu machen.
    3. Spielverlagerung sind BVB + Barca Fans. Sie ( RM und MR ) positionieren sich offiziell als Bayern und BVB Analytiker. Sie besetzen somit beide Pole um Informationen aus beiden Anhängerschaften zu holen. Im Herzen sind RM ( Barca ) und MR ( BVB, Barca ).

    Pep kennt die Schwachpunkte von Barca nur allzu genau und verlangt von seinen Spielern Positionswechsel um dann in der entscheidenden Phase der Saison ( April / Mai 2014 ) sehr variantenreich agieren zu können. Was wir gegen S04 gesehen haben kam den Vorstellungen von Pep schon sehr nahe. Das war ein großer Schritt für Pep + den FCB.
    Wir denken uns das Spiel gegen S04 mit noch besserer Qualität ( Götze, Martinez, Thiago ) und noch weiter perfektioniert, dann kommen wir der Idealvorstellung von dem Fussball den Pep beim FCB spielen lassen will schon sehr nahe.

    Was wir gegen Wolfsburg gesehen haben war Ergebnis – und Schonkost. Natürlich liegt der Fokus längst auf der CL Partie gegen Man City am 2.10.13. Deshalb gibt es hinsichtlich des Spiels gegen die Wölfe auch nicht mehr zu sagen als “ mit möglichst minimalem Aufwand zum Erfolg“.

    Barca hat längst aufgezeigt was es benötigt um gegen den geparkten Bus erfolgreich Fussball zu spielen. Hierzu bedarf es sehr schneller Kombinationen mit tödlichem Pass sowie erfolgreichem Abschluss. Özil, Götze, Mata, Isco, Fabregas, Koke sind mögliche zentrale Passgeber. Messi, Müller, CR7, Suarez, Lewa, Costa, Falcao oder Neymar u.a. schließen dann ab.
    Der BVB hat keinen Götze mehr im Team und hat dementsprechend mehr Schwierigkeiten gegen tief verteidigende Teams mit internationaler Klasse. Gegen Atletico Madrid würde sich der BVB aktuell die Zähne ausbeißen.
    Gegen Teams die den Bus parken bestimmt stets der Gegner das Tempo. Es reicht eine einzige schnelle und effiziente Aktion um den Bus wirkungslos zu machen.
    Ancelotti hat es gerade bei der Niederlage gegen Atletico Madrid genau auf den Punkt gebracht: Pace, die Geschwindigkeit im Spiel bei Real fehlte. Speed benötigt ein fast schon blindes Verständnis und direktes Kombinationsspiel mit maximal 3 touch soccer.

    Pace wird letztendlich auch bei den Bayern der entscheidende Faktor sein. Pace und Effizienz sind die „limiter“. Gerade die Flügelzange ( Rib + Rob ) mit Unterstützung von Müller + Mandzukic hat immer wieder jenes notwendige Tempo geschaffen.
    Mit internationalen Spitzenstars nur so durchsetzte Teams wie Barca und Real haben es in insgesamt 270 min + Nachspielzeit nur zu einem einzigen Tor gegen ein so brilliant verteidigendes Team wie Atletico Madrid gebracht. Die Pace + Effizienz fehlte um den perfekt eingespielten Abwehrverband von Atletico zu knacken.

    Es wird beim FCB unendlich viel über die 6 er geschrieben. Entscheidend sind jedoch Pace + Effizienz im vorderen Drittel. Der 6 er ist lediglich die Anschubkraft und Initialzündung. Die tödlichen Passgeber und Killer sind weiter vorne.

  6. Pingback: Der Bayernblog zu Bayern-Wolfsburg & Thomas Müller | Der göttliche Müller

  7. JP schreibt:

    Ich finde Guardiolas Aufstellungen eigentlich weitgehend logisch angesichts der momentanen Verletzungsmisere im zentralen Mittelfeld. Lediglich Shaqiri hätte etwas mehr Einsatzzeit verdient, denke ich, und wäre vielleicht auch als offensivster der 3 ZMs eine bessere Wahl als Müller. Lahm als DM war einfach dem Ausfall von Schweintinez und Thiago geschuldet.
    Sobald Martinez, Thiago und Götze wieder fit sind, vermute ich, daß Guardiola auf diese 3 sowie Scwstgr. und Kroos als ZMs setzt. 5 Spieler auf 3 Positionen, mit der Option auf Shaq. und Müller, sind genug und dann wird Lahm evtl. auch wieder rechts hinten spielen. Wir werden sehen. Gegen City und L’kusen wird das Spiel wieder anders aussehen als gegen Wolfsburg.

  8. Pingback: FC Bayern München: Zwischen Ergebnis und Erlebnis

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